Sonntag, 26. Oktober 2014

Schwäbischer Zwiebelkuchen und Federweißer (Neuer Wein)

Vor einigen Jahren haben Freunde von mir den Brauch angefangen, aus Heidelberg "Neuen Wein" oder auch Federweißer mitzubringen und zum Genuss desselben gepaart mit Zwiebelkuchen einzuladen. Mittlerweile gibts den Federweißer auch über all in München zu kaufen, so dass ich es meist auch einmal im Jahr schaffe, zu einem Federweißer-Zwiebelkuchen-Abend zu laden. Schwäbischer Zwiebelkuchen ist übrigens das allererste, was ich ganz alleine gebacken habe. Ich war damals 12 Jahre alt und habe 23 Zwiebeln geschält und geschnitten und bin zwischendurch immer wieder zum Weinen aus der Küche gegangen, aber es hat sich gelohnt ;-) Das Rezept von damals habe ich nicht mehr, aber dieses Zwiebelkuchenrezept habe ich in den letzten Jahren immer gebacken und finde es sehr lecker!


Zutaten:
1 EL Öl
400 g Mehl 
250 ml warmes Wasser
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Salz
1 kg Zwiebeln
1 EL Öl
150 g gewürfelter Speck
400 g saure Sahne
2 Eier
Kümmel
Salz und Pfeffer
Muskat

Zubereitung:
Mehl, Trockenhefe, Salz und Öl vermischen und mit dem warmen Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort ca. 1 h oder bis sich das Volumen verdoppelt hat gehen lassen.
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, ich habe dafür dieses Mal den Gemüseschneider der KitchenAid benutzt, damit ging es super fix!
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin auslassen, die Zwiebeln dazu geben und glasig dünsten. 
Sauerrahm, Eier und Gewürze mischen. 
 Den schön aufgegangenen Hefeteig zusammen schlagen und einmal durchkneten.
 Den Teig auf einem Stück Backpapier ausrollen, einen kleinen Rand formen.
Die Zwiebel-Masse etwas abkühlen lassen und mit dem Sauerrahm vermischen
 Den Belag auf den Boden geben und etwas glatt streichen.
 Den Zwiebelkuchen bei 180°C ca. 45 Minuten backen. 
Den Zwiebelkuchen in verschieden große Stücke schneiden und lauwarm oder kalt servieren.
 Außer dem Neuen Wein passt besonders gut ein gemischter Salat dazu, finde ich!
Auch am Tag danach schmeckt der Zwiebelkuchen noch sehr lecker, falls etwas davon übrig bleibt ;-)

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