Sonntag, 16. Februar 2014

Doktorhut-Kuchen mit Nuss und geföhnter Schoko-Ganache

Zur Verteidigung meiner Schwester neulich gab es natürlich auch einen Doktorhut-Kuchen (in Doktorhut-Form, falls man das nicht erkennt ;-)) 
Ich benutze dafür immer eine 18er Springform und eine quadratische 22er Brownie-Form und konnte zu dieser Gelegenheit auch gleich meinen neuen Fön einweihen (ich besitze eigentlich keinen Fön, weil ich meine Haare immer an der Luft trocknen lasse, aber nachdem sich diverse (meist männliche!) Übernachtungsgäste beschwert hatten und mir außerdem klar wurde, dass man Schoko-Glasur auf Kuchen auch gut föhnen kann, habe ich doch mal wieder einen gekauft ;-))


Zutaten:
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
150 ml Milch
50 ml Rum
200 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
200 g Mehl
1 Pck. Backpulver


200 g Schlagsahne
400 g Schokolade, 55-70%


Zubereitung:
Das Kuchenrezept ist übrigens der Nusskuchen ohne Fett vom Kuchen des Todes, den ich letztes Jahr zum Valentinstag gebacken habe ;-) 
Den Ofen auf 175°C vorheizen und die Formen mit Backpapier auskleiden, d.h. bei der 18er Springform ein Stück Backpapier in den Boden klemmen und bei der Brownieform die Form aufs Papier malen, die Ecken ausschneiden und falten und voilà...
Für den Kuchen Zucker und Eier in der Küchenmaschine schaumig schlagen, die übrigen Zutaten bis zum Backpulver schnell unterrühren. Den Teig auf die beiden Backformen verteilen und bei 175°C ca. 25 min backen, Stäbchenprobe machen. 
Die Kuchen vollständig abkühlen lassen und den runden Kuchen evtl. etwas abschneiden, so dass der eckige Kuchen besser darauf hält.  
Probehalber aufsetzen....ja, sieht doch schon halbwegs aus wie ein Doktorhut!
 Den runden Kuchen auf eine Tortenplatte setzen und Backpapierstreifen unterlegen.
Für die Ganache die Sahne aufkochen und die in Stücke gebrochene Schokolade darin auflösen, etwas abkühlen lassen. Den runden Kuchen mit Ganache einstreichen.
Den eckigen Kuchen aufsetzen und ebenfalls mit Ganache einstreichen. 
Das schöne an der Ganache ist im Gegensatz zu reiner Kuvertüre, dass der Guss nicht diese kleinen Fleckchen bekommt, die gerne auf der Schokolade auftauchen, mit der man einen Nusskuchen überzieht, und die meiner Theorie nach von den kleinen Nussstücken im Teig kommen. 
Trotzdem fand ich es auch mit Ganache schwierig, den Kuchen richtig hübsch glatt hinzubekommen - die Ganache war wohl schon etwas zu kalt bzw. ist bei der Verarbeitung natürlich auch ausgekühlt.  
Darum habe ich dann den berühmten Fön eingeweiht, aber so richtig gut funktioniert hat das auch nicht, statt die Ganache zu schmelzen hat der sie eher fast vom Kuchen geblasen, so dass ich das Experiment schnell beendet habe. 
 Naja, halbwegs glatt ist es schon geworden, oder? 
Herzlichen Glückwunsch nochmal, Nati! Jetzt fehlen nur noch die Doktorhutmuffins und die Mini-Quiches und dann sind wir auch schon durch mit meinen Beiträgen zum Buffet :-)

Kommentare:

  1. Wow, der Kuchen schaut super aus! Möchte ich auch ausprobieren wenn mein Freund in ein paar Wochen seine Verteidigung hat. Da ich nicht zum Föhn greifen muss, sollte ich die Ganache warm halten? Und ich hätte gern eine Füllung für den runden unteren Teil. Ist der Kuchen sonst nicht etwas trocken?
    Vielen Dank für diesen tollen Eintrag, ich hoffe es gelingt mir genau so gut!

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    1. Hui, jetzt bin ich natürlich mal wieder echt spät dran mit meiner Antwort, sorry. Die Ganache vorsichtig warm halten könnte klappen, aber da muss man echt aufpassen, dass sie sich nicht trennt. Etwas weniger Schokolade in der Mischung könnte auch helfen. Füllen kann man den unteren Teil sicher, aber mit etwas festem, also mindestens Buttercreme, weil der Rührkuchen ja doch ein gewisses Gewicht hat...
      Ist es was geworden? ;-)

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