2017 war ich mit einer Freundin in Lissabon, und natürlich haben wir auch Pasteis de Nata gegessen und auch noch welche mit nach Hause gebracht. Seither wollte ich die mal backen und bloggen, aber irgendwie kam ich nie dazu. Zu einer Geburtstagsparty unter dem Motto "Street Food Festival" passten die Törtchen aber wunderbar, zumal ich noch Eigelb von Macarons übrig hatte. :-)
Die Pasteis de Nata (Sahnetörtchen) heißen auch Pasteis de Belem, weil sie schon im 19. Jahrhundert
von Nonnen in Belem, einen Vorort von Lissabon, erfunden wurden. Die haben ihre Hauben wohl mit Eiweiß gestärkt und nach einer Verwertung für das übrige Eigelb gesucht, hatten also ein ähnliches Problem wie ich immer mit den Macarons, was zur Erfindung dieses tollen Rezepte führte! Das Backen der Törtchen ist fast leichter als die Aussprache (Paschteisch de Nata), zumal die dunklen Flecken dazugehören und ein Qualitätsmerkmal sind ;-)
Den Trick mit den Blätterteigschnecken fand ich ganz gelungen, denn
dadurch, dass man den Boden aus platt gedrückten Blätterteigschnecken
macht statt Blätterteigkreise auszustechen, hat man es leicht, die Teile
gleich groß zu machen, und auch eine schöne Auffaltung der Törtchen am
Rand. Ich habe ein doppeltes Rezept mit 24 Pasteis de Nata gemacht.