Dienstag, 23. Juni 2015

Donauwellen-Piano-Kuchen für Stéphane

Mein lieber Kollege Stéphane hatte Geburtstag und seine Frau Séverine hat mich gebeten, ihm einen Kuchen zu backen. Da Stéphane gerne und sehr gut Klavier spielt, kam ich auf einen Piano-Kuchen und irgendwie auf Donauwelle - bei der Gelegenheit habe ich auch gelernt, dass der Name Donauwelle daher kommt, dass man die Kirschen so in den Teig drückt, dass sich innen ein Wellenmuster ergibt, und nicht (nur), weil man die Buttercreme und Schokolade obendrauf mit einem Kamm oft zu Wellen formt. Was ich hier auch nicht gemacht habe, zwecks Piano-Optik! Ich habe mein Donauwellen-Hochzeitstorte-Rezept für die Blech-Variante etwas abgewandelt.
Zutaten für 20 Stück:
6 Eier
300 g  Zucker 

1 P. Vanillezucker 
140 ml lauwarmes Wasser 
300 ml Speiseöl (z.B. Sonnenblume) 
600 g Weizenmehl 
1 P. Backpulver
2 EL Kakao
1 Glas Kirschen


1 P. Vanillepuddingpulver
500 ml Milch
2 EL Zucker
250 g Butter


200 g Zartbitterkuvertüre

10 Schokoriegel 
Schokolade zum Dekorieren

Zubereitung:
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Wasser, Öl, Mehl und Backpulver dazu geben, alles vorsichtig unterheben. 
Die Hälfte des Teigs in die Form geben und glatt streichen. Den Kakao unter die zweite Teighälfte rühren und auf dem hellen Teig möglichst glatt verstreichen. 
Nun die abgetropften Kirschen möglichst regelmäßig auf dem Teig verteilen und tief in den Teig drücken, das erzeugt das innere Wellenmuster!
Den Kuchen bei 180°C 20-30 min backen, Stäbchenprobe machen. 
Für die Buttercreme den Vanillepudding nach Packungsanweisung kochen, die Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet, und abkühlen lassen. Ich habe den Kuchen zur Dekoration umgedreht, weil der Boden gerader war. Für die Verteilung der Schokoriegel-Schwarzen-Tasten habe ich erst mal abgemessen und die Abtände in den Kuchenrand geritzt.
Für die Buttercreme die Butter schaumig rühren, löffelweise den abgekühlten Vanillepudding zugeben. Den Kuchen mit der Creme einstreichen, etwas Creme zur Verzierung zurück behalten.
Die Creme glatt streichen und die Grenze für den Schokoüberzug markieren, dann 30-60 min im Kühlschrank oder 15 min im Gefrierfach kalt stellen, damit die Buttercreme nachher nicht unter der heißen Schokolade schmilzt.
Dann die Kuvertüre bei 50% in der Mikrowelle schmelzen und schnell auf dem Kuchen verteilen. Durch die gekühlte Buttercreme wird die Schokolade auch schnell fest, und man muss sich etwas beeilen, um sie glatt zu bekommen!
Die Linien zwischen den Tasten schon mal mit einem Messer einritzen.
Dann die zurück behaltene Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und ein Joyeux anniversaire aufspritzen.
Mit etwas dunkler Schokolade die Linien zwischen den weißen Tasten spritzen und die Schokoriegel auflegen. 
Et voilà! Stéphane hat sich sehr gefreut und so nette Dinge über den Kuchen gesagt, dass ich nächstes Jahr versucht sein werde, ihm wieder einen zu backen ;-)
Happy Birthday nochmal, Stéphane!
Hier sieht man auch ganz nett das Wellenmuster, das die Kirschen im Kuchen machen :-)

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