Zu meinem 40. Geburtstag hab ich mir gedacht, ich könnte mir ja mal selber feine Macarons zu meinem eigenen Ehrentage designen, die es dann beim großen Forty & Fabulous Festival wieder geben wird. Also sind das Macarons au Chocolat aus Haselnüssen statt aus Mandeln, was in der Konsistenz keinen großen Unterschied macht, ich aber mal testen wollte, weil Haselnüsse meine Lieblingsnüsse sind. Zusätzlich zur Schokoladen-Ganache ist noch ein Herz aus goldenem Karamell darin versteckt, dass sich außen mit dem goldenen Streifen andeutet :-) Zum Geburtstag hatte ich diese wunderschönen Shine-like-a-Star-Geschirrtücher bekommen, und der bestellte Cake Topper kam auch grad noch rechtzeitig fürs Fotoshooting :-)
Der liebe Tobias, der Eis&Heiß erfunden hat, hat auch im Dezember Geburtstag und hatte mich dieses Jahr nach diesem Carrot Cupcakes Rezept mit Cream Cheese Frosting gefragt, das meine Schwester zu meinem Eis&Heiß Geburtstag vor 2 Jahren mitgebracht hatte, also hat er die von mir zum Geburtstag bekommen. Da Nati nicht so ganz happy mit der Konsistenz war, als sie die gemacht hat, hab ich die nochmal mit meinem Rüblitorte-Rezept verglichen, wo im Verhältnis viel mehr Eier reinkommen, aber das ist ja oft so bei Kuchen vs. Muffins.
Ich muss sagen, ich fand die Cupcakes auch super lecker! Leider waren sie nicht sehr Rad-Transport-stabil, aber nun wissen wir das auch :-/
Als ich neulich die Schoko-Zucchini-Protein-Muffins gebacken habe, hatte ich auch diese Brownies mit Kidneybohnen entdeckt, auf der Website eines Proteinpulver-Herstellers. Inzwischen hatte ich Zeit, die auszuprobieren, und fand sie ganz spannend! Ich musste sie viel länger backen, als im Rezept stand, und sie sind immer noch recht flüssig innen, aber sie heißen ja auch "Half-baked Brownies". Ich denke, ich werde noch etwas an der Rezeptur optimieren, z.B. mit Ei oder vielleicht auch mit Mandelmehl, damit sie eher wie feste Brownies werden, aber für den Anfang fand ich sie schon mal ganz lecker! Mehr Süße würde wahrscheinlich auch nicht schaden, nach dem Backen schmeckt die Masse nämlich weniger süß als davor. Aber lecker!
Dieses Jahr waren wir an Nataschas Geburtstag mit unseren Cousins in Blindham beim Weihnachtsbaum selber schneiden, was wirklich nett und spaßig war, vor allem für die Kids war es toll, den Baum auszusuchen und abzusägen! Daher fand ich, dass diese Tannenbaum-Macarons hervorragend zu diesem Geburtstag passten. :-) Es gab Tannenbäume mit dunkler Ganache mit Schoko-Minz Geschmack, und verschneite Tannenbäume mit rein weißer Ganache. Die Basis bilden meine Allerersten Schokomuffins. Meine Cousine hatte legendäre Brownies mit Himbeeren gemacht, die ich demnächst auch mal austesten muss :-) Happy Birthday, liebe Nati!
Vor kurzem ist mir aufgefallen, dass auf meiner Radlstrecke mehrere wunderhübsche Schlehensträucher voller blauer Schlehen stehen, und ich hab mir vorgenommen, mal was damit zu machen. Ich habe mich dann für diese Marmelade ohne extra Gelierzucker entschieden und mir bei diesem Artikel noch abgeguckt, zusätzliches Pektin hinzuzufügen, damit die Marmelade auch streichfähig wird, wenn die Schlehen zufällig nicht genug eigenes Pektin gebildet haben. Ich hatte die Schlehen brav erst nach dem ersten Frost gepflückt und dann nochmal eingefroren. Einen Teil der Schlehen habe ich herzhaft eingelegt, da folgt dann noch ein Blogpost, wenn die was werden ;-)
Zum Geburtstag meiner Mama gabs dieses Jahr einen Mango-Cheesecake ohne backen mit Zwiebackboden, inspiriert durch dieses Rezept für einen Johannisbeerkuchen. Ich fand die Idee super, den Zwieback direkt am Stück als Boden zu verwenden, was im Vergleich zu der bekannten Methode "Zerkrümeln und mit flüssiger Butter mischen" doch einiges an Fett spart! :-) Außerdem wird der Boden schön fluffig und erinnert sogar an Biskuit, und viel schneller als mit Zerkrümeln geht es auch! Ich habe mein Rezept auch an diesem Rezept angelehnt, wo der Zwieback aber auch zerbröselt werden soll. Ich fand die Kombi gut, die Mama auch, den gibts also bestimmt mal wieder! Happy Birthday, Mama!
Diese lustigen und hoch gesunden Leinsamen-Cracker (englisches Rezept)
hatte mein Papa im Internet entdeckt und auf Facebook gepostet, und da er mal wieder
kam, um mein Auto zu reparieren, hab ich ihm die spontan am Vorabend
gebacken. Zwiebelpulver und schwarzen Sesam hatte ich nicht und hab ich
weggelassen, aber sie haben trotzdem ganz gut funktioniert und ihm sehr
gut geschmeckt. Ich fand, dass sie schon etwas gesund schmecken, aber
das sind sie ja auch! :-) Außerdem machen sie schnell satt :-) Auf jeden Fall sind sie Ruck-Zuck gemacht und
voller gesunder Inhaltsstoffe. Natürlich kann man die Gewürze nach Geschmack variieren! Guten Appetit!
Aufgrund meiner Marillenknödel-Liebe und weil ich kürzlich beim Mehlspeisenevent den Kartoffelteig für Marillenknödel ein bisschen verbockt hab, musste das nochmal getestet werden, zumal ich noch eine Menge mehlig kochender Kartoffeln und Pflaumen daheim hatte. Das Rezept kommt aus dem Chefkoch Forum, es gab kein direktes Rezept-Rezept für den Kartoffelteig, aber dieses Mal ist er mir nach Anleitung gelungen. :-) In Österreich werden Marillenknödel ja meist mit Semmelbröseln und Zucker serviert, ich finde aber, dass unbedingt Vanillesoße dazu muss, darum gabs die auch dieses Mal, als ich die Pflaumenknödel für meine Eltern, Schwester und Neffen gekocht habe. Und dieses Mal sahen sie auch besser aus! ;-)
Vor kurzem habe ich überlegt, dass sich saftiger Schokoladenkuchen mit Zucchini ja auch lohnen könnte, mit viel Eiweiß und möglichst kalorienarm umzugestalten, weil Schokoladenkuchen immer noch mein Lieblingskuchen ist. Also habe ich mich von diesem und diesem Rezept inspirieren lassen und außerdem noch von meinen Protein-Muffins und mal diese Schoko-Zucchini-Muffins ausgetüftelt. Sie sind schokoladig, könnten aber etwas süßer sein, nächstes Mal würde ich also etwas mehr Erythrit verwenden und vielleicht doch auch gemahlene Mandeln oder Mandelmehl für die mehr Kuchen-artige Konsistenz. Die gibts auf jeden Fall wieder, und dann wird weiter experimentiert!
Ich liebe Marillenknödel ja schon lange, und als wir zuletzt eine Radtour der Donau entlang von Passau nach Wien gemacht haben, gab es die leider bei weitem nicht so oft wie erhofft, obwohl wir durch eine "Marillen-Meile" nach der nächsten geradelt sind. Da wir auf dem Weg auch noch zufälligerweise Freunde aus München getroffen haben, gabs ein nettes Nachtreffen bei mir mit Mehlspeisen, natürlich auch Marillenknödeln. Allerdings habe ich mich an glutenfreien Knödeln versucht, weil einer meiner Freunde kein Gluten isst. Bei den Spinatknödeln hat das noch halbwegs geklappt, aber mit dem Kartoffelteig für Marillenknödel hab ichs glaub ein bisschen verbockt. Das Rezept kommt aus dem Chefkoch Forum, es gab kein direktes Rezept. In Österreich werden Marillenknödel ja meist mit Semmelbröseln und Zucker serviert, ich finde aber, dass unbedingt Vanillesoße dazu muss, und die war Gluten-technisch ja auch einfacher. Wir haben sie vegan mit Sojamilch gemacht.
Das Sauerteigbrot Rudi, mit dem vom meiner Schwester angesetzten und nach unserem Opa benannten Sauerteig, habe ich ja schon vor einigen Jahren gebloggt. Nun begab es sich, dass meiner Schwester der letzte aktive Rudi-Sauerteig im Kühlschrank schlecht wurde, und ich schon lange kein Brot mehr gebacken hatte, so dass wir die 2012er Rudi-Sauerteig-Sicherung mal einsetzen mussten! Zum Brunch bei Ralph gabs also ein Rudi-Brot, außerdem habe ich noch Ediths Sauerteig aus einem Brotbackkurs, das wohl die legendären Jahrhunderte alten Kulturen aus San Francisco enthält, mit in den Rudi rein geforkt, und alle drei neu gesichert. Auch mit Ediths Sauerteig habe ich schon nach dem Rudi-Brot-Rezept Brote gebacken, s.u.
Mein bester Freund Fabian hatte dieses Jahr einen runden Geburtstag am Start. Da ich ihn immer noch viel zu selten persönlich treffe, gabs es wie schon so oft ein Geschenk per Post, und dieses Jahr hab ich es mal mit einem ganzen Kuchen gewagt! Inspiriert von einigen Alien-Mystery-Geocaches, die ich vor kurzen gelöst hatte, was lauter neue Alien-Alphabete zu Tage gefördert hatte, gab es also einen Star Trek Kuchen, natürlich mit Spocks Uniform, und passend mit einer vulkanischen Zahl darauf. Drin war eine Sachertorte, die ich so schon mal für meine Mama gebacken hatte, aber mit Himbeer- statt Aprikosenmarmelade, und die Tupper bekam ich dieses Wochenende beim 20jährigen Abitreffen zurück :-) Happy Birthday nochmal, lieber Fabian!
Watalappam ist ja bekanntlich das Lieblingsdessert von meinem Papa und daher schon an vier Stellen in vier Variationen in diesem Blog vorhanden. Weil er mal wieder heldenhaft mein Auto repariert hat, wollte ich einen Watalappam in Tarte-Form ausprobieren. Watalappam ist ein Flan, der normalerweise im Wasserbad stockt, wie Crème Brûlée, und die gibts ja auch in Tarte-Form, und diesen Flan Pâtissier habe ich auch noch gefunden. Also blieb nur noch die Frage, Boden blind backen oder nicht? In allen meinen Tarte-Rezepten wird der Teig blind gebacken und/oder die Füllung schon gekocht vor dem Backen, wohl weil die Gefahr besteht, dass der Teig durchweicht und nicht richtig bäckt, wenn man eine flüssige Füllung auf den ungebackenen Teig gibt. Ich habe mich also sozusagen informiert für blind backen entschieden ;-)
Zur Hochzeit meiner Freundin Andrea gabs ja die im vorletzten Post beschriebene Hochzeitstorte mit Erdbeeren und Schokomousse, außerdem Macarons in Herzform, und für die Kinder
auch noch Mini-Schokomuffins nach meinem allerersten Schokomuffin-Rezept. Ich wollte erst kleine rosa Himbeer-Herzchen-Macarons auf die Muffins setzen, aber dann dachten wir, Muffins nur mit Schokolade ohne Creme drauf wären im Sommer besser zu essen, und ich hab diese niedlichen Brauseherzen gefunden, die auch eine sehr nette Deko abgaben, aber leider nicht optimal mit der Schokolade harmonierten...so wurde eben modular gegessen ;-)
Zur Hochzeit meiner Freundin Andrea gabs ja die im letzten Post beschriebene Hochzeitstorte mit Erdbeeren und Schokomousse, und natürlich wollte ich auch Macarons, und auch welche in Herzform, machen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen finde ich Macarons fast am unstressigsten, weil man die Schalen problemlos schon 1-2 Tage vor dem Event backen kann und sie dann echt schnell gefüllt sind. Außerdem gelingen sie mir ja doch meistens gut und jeder mag sie gerne :-). Ähnlich wie zu Natis Hochzeit gabs also zwei Sorten im Macaron-Türmchen, rosa (Herzchen-) Macarons mit Himbeer-Ganache und die einfach immer weltbesten Macarons au chocolat.
Meine, wie sie immer so schön sagt, "älteste Freundin" Andrea hat vor kurzem geheiratet und ich durfte mal wieder eine Hochzeitstorte machen :-) Außer der Torte gabs natürlich Hochzeits-Macarons in Herzform und für die Kinder noch Mini-Schokomuffins. Für die Torte hatten sich die beiden die Schokomousse-Erdbeer-Torte ausgesucht, die ich schon für Edith gemacht hatte, einmal mit Erdbeer-E und einmal mit Panda. Dazu passten natürlich sehr gut die Hochzeitserdbeeren, soweit stand also das Konzept schon mal.
Wie im letzten Post zum Auriettokuchen beschrieben, gabs zu Auris 1. Geburtstag auch "Aurioli", rosa Ravioli mit Aurora Mehl, Roter Bete und Parmaschinken, und hier kommt noch das detaillierte Rezept dazu. Für den Nudelteig habe ich mein normales Pasta-Rezept mit pürierter Roter Bete abgewandelt, das ergibt wirklich ein hübsches Rosa, wenn auch nicht ganz das Auri-Pink. Zusätzlich zur Salbei-Butter gabs auch noch ein bisschen Aurora-Soße über die Aurioli, die ich hier beim ersten Auriettokuchen beschrieben habe. Parmaschinken und Rote-Bete hatte ich hauptsächlich wegen der Farbe ausgesucht, aber ich fand, dass die Kombination erstaunlich gut harmonierte!
Wie bei Auris erstem Kuchen schon erwähnt, haben Thorsten und ich ein pinkes Plüsch-Seepferdchen namens Aurora (benannt nach der Morgenröte, weil sie pink ist, und allgemein bekannt als Auri ;-)). Inzwischen ist sie schon zwei Jahre alt, daher wird es mal Zeit, ihren Geburtstagskuchen zum ersten Geburtstag zu bloggen! Es wurde dieses mal eine 3D-Seepferdchen-Torte, bestehend aus einem Prinzessinnen-Guglhupf mit Seepferdchen drin und blauem Wasser drum herum. Die Glasur war wieder schwarzer Mirror Glaze mit Pink und Blau, und dazu gabs pinke Aurioli (Ravioli) mit roter Beete-Füllung, alles natürlich mit Aurora-Mehl gebacken (mit denen hat Chef Auri nämlich einen Werbevertrag ;-))
Mein Papa hatte mal wieder Geburtstag und meine Schwester und ich
konnten leider nicht live vor Ort sein, da kam ich auf die Idee, ihm Kiribath
zu schicken, das ist Sri Lankischer Milchreis mit Kokosmilch, den man
in Sri Lanka gerne zu besonderen Tagen frühstückt, zum Beispiel zum
Neuen Jahr und natürlich auch an Geburtstagen. Den Namen kann man
wörtlich übersetzen, Kiri heißt Milch und Bath heißt Reis :-). Auch zu
Geburtstagen in der Familie hat mein Vater uns oft Kiribath gekocht, ich
selbst habs zum ersten Mal versucht. Klassisch zu Kiribath isst man
Seeni Sambol und Lunumiris. Ich dachte immer, Seeni Sambol heißt
übersetzt Zwiebel Sambol, tatsächlich ist es treffender benannt nach dem
Zucker, der drin ist und zum Karamellisieren der Zwiebeln dient, der
heißt Seeni. Zwiebel heißt Lunu und Miris sind Chilis, damit ist auch
klar, was Lunumiris ist, oder? ;-)
Alle drei Sachen habe ich zubereitet und in Gläser gefüllt, wie beim Watalappam im Glas, um sie per Post auf den Weg zu schicken. Das Seeni Sambol und Lunumiris hab ich hier bei den Hoppers schon beschrieben und dazu gabs eine Schürze, die ich mit seinem Namen (Numan) in Singhala bestickt habe :-) Happy Birthday nochmal, lieber Papa!