Vor kurzem habe ich überlegt, dass sich saftiger Schokoladenkuchen mit Zucchini ja auch lohnen könnte, mit viel Eiweiß und möglichst kalorienarm umzugestalten, weil Schokoladenkuchen immer noch mein Lieblingskuchen ist. Also habe ich mich von diesem und diesem Rezept inspirieren lassen und außerdem noch von meinen Protein-Muffins und mal diese Schoko-Zucchini-Muffins ausgetüftelt. Sie sind schokoladig, könnten aber etwas süßer sein, nächstes Mal würde ich also etwas mehr Erythrit verwenden und vielleicht doch auch gemahlene Mandeln oder Mandelmehl für die mehr Kuchen-artige Konsistenz. Die gibts auf jeden Fall wieder, und dann wird weiter experimentiert!
So, das ist jetzt mal was anderes und nur noch schwer in die Pâtisserie-Ecke einzusortieren, aber dafür passt es perfekt in die Nadine-Ecke ;-) Meine Freundin Edith hat mir zum letzten Geburtstag ein wunderschönes, leuchtendes und bei Bedarf blinkendes Nadine-Schild gebastelt, das bei der Krapfenparty auch schon zu sehen war. Das, und die Bar in meiner Küche, die mich dazu gebracht hat, meine Küche intern als "Pâtisserie/Bar Nadine" zu bezeichnen, in Kombination damit, dass "Nadine" in Grenadine steckt, hat mich auf die Idee gebracht, mir einen Nadine-Cocktail zu kreieren. Dieses Projekt sind wir dann bei der Krapfenparty angegangen, und man kann sagen, dass "Blue Nadine" an dem Abend Programm war ;-)
Diese Protein-Muffins ohne Fett, ohne Mehl und ohne Zucker (in den Zutaten) habe ich mir im Zuge einer gesünderen Ernährung und Diät beim Fettlogik-Blog (den ich übrigens sehr empfehlen kann) abgeschaut, wo es eigentlich im Backofen gebackene Waffeln waren. Ich backe und esse sie recht oft, vor allem wenn ich Sport mache, und sie helfen mir, trotz kalorien-reduzierter Ernährung meinen Eiweißbedarf gut abzudecken. Natürlich schmecken sie etwas weniger lecker als normale Muffins, aber dafür haben sie auch nur 100 kcal und 12 g Eiweiß pro Stück. :8) Die Süße kommt dabei nur von den Früchten, was mir gut schmeckt, man könnte aber auch Süßstoff hinzufügen.
Chia kenne ich ja schon seit den Müsliriegeln, aber in letzter Zeit kombiniere ich es auch gerne mit Quinoa, meist für ein leckeres, kalorienarmes und eiweißreiches Frühstück. :8) Der Pudding macht sich aber auch gut als Dessert! Da man ihn so praktisch vorbereiten kann und er sich auch mindestens einige Tage im Kühlschrank hält, kann man ihn sehr praktisch auf Vorrat anlegen und dann mit frischem Obst servieren. Ich hatte selbstgepflückte, tiefgefrorene Blaubeeren aufgetaut und einen Apfel, eine Banane und einen Granatapfel aus der Bio-Kiste damit kombiniert, aber auch Kirschen aus dem Glas oder TK Himbeeren wären lecker dazu!
Als ich bei Schwesterchen in San Francisco zu Besuch war, haben wir für Freunde ein singhalesisches Dinner gekocht. Den Blogpost mit den Rezepten gibt es jetzt erst, weil wir Hoppers gemacht haben, eine Art Pfannkuchen aus Reismehl und Kokosmilch in einer Halbkugel-Form. Für diese Hoppers braucht man eine ganz bestimmte Pfanne, die wir gerne unserem Vater schenken wollten. In Deutschland gab es die leider nicht zu kaufen, aber in den USA sehr wohl! Also hat meine kluge Schwester die Pfanne in USA bestellt und, da sie dann schonmal da war, gleich eingesetzt und ausgetestet, denn man kann die Pfanne auch nur auf einem Gasherd benutzen und in USA gibt es praktisch nicht anderes, also war das optimal! Amol, Nataschas indischer Mitbewohner, hat sich auch in die Kocherei eingeklinkt und so wurde es eine Sri-Lankisch-Indischer-Fusion-Abend - in San Francisco gibt es überall und ständig Fusion-Food, also wilde Kombinationen von verschiedenen Länderküchen. :8)
Ich beschäftige mich schon länger mit kohlenhydratarmer Ernährung, was natürlich mit meinem Backblog nicht so ohne weiteres harmoniert - oder doch, weil ich sonst immer dicker werde? :8) Es stellte sich im Internet heraus, dass Blumenkohl ein hervorragender Ersatz für so ziemlich alle Kohlenhydrate ist, sei es Mehl (in Tortillas) oder im Pizza-Boden, Kartoffeln in Brei oder Reis. Blumenkohl-Reis, sprich, Reis AUS, nicht etwa MIT Blumenkohl, ist bereits ein fester Bestandteil meiner Lieblingsgerichte, ich esse ihn zu Thai Curry und zu Chili und eigentlich zu allem! Diesen Reis kann man auch super zu Tortillas weiter verarbeiten, die man dann Kohlehydrat-arm um seine gesunde Füllung wickeln kann. Meinen Gästen habe ich dazu auch noch normale, selbstgemachte Weizen-Tortillas serviert.