Seit wir in der neuen Wohnung wohnen, sind wir auch stolze Besitzer eines Pizzaofens, in dem man direkt Holz verfeuern kann, was gerade für Corona-Abstandstreffen im Winter draußen sehr nett war. Vor kurzem hat der Pizzaofen nochmal ein fettes Schamottestein-Upgrade bekommen, so dass es dringend an der Zeit war, ihn nochmal auszutesten. :-) Den alten Granit-Pizzastein, hier im Projekt Pizzastein beschrieben, habe ich auch noch im Einsatz, er passt zwar nicht in den Pizzaofen, aber immer noch in den neuen Indoor-Backofen und die Flammkuchen neulich habe ich auf dem Granit-Pizzastein gebacken. Wenn wir im Holzofen backen, nutze ich den Granitstein zum Teig ausziehen, da geht das besser als auf der Holz-Arbeitsplatte. Den Pizzateig mache ich inzwischen auch mit ganz wenig Hefe, viel weniger als im Projekt Pizzastein beschrieben, und langer Teigführung nach diesem Rezept, jedenfalls, wenn die Pizza-Entscheidung nicht allzu spontan fällt. ;-)
Eine Foto-Analyse aller Pizza-Events der letzten beiden Jahre zeigt, dass der Pizza Rand schon fluffiger wird, wenn die Teigballen lange und langsam gehen und dann ohne Nudelholz ausgezogen werden, als wenn man den Teig in einer Schüssel hat und erst vor dem Backen und Ausrollen die Stücke abteilt und ausrollt und dabei wieder die Luft aus dem Teig drückt. Darum habe ich jetzt auch eine Pizzaballen-Box ;-)