Donnerstag, 18. April 2013

Umfrage: Was backe ich im Fernsehen?

Meine lieben Blog-Leser, ich brauche dringend Eure Hilfe! 
Ich wurde gefragt, ob ich bei einer neuen Backsendung auf VOX mitmachen will, wo Hobbybäcker gegeneinander und miteinander backen, dabei sollen hübsche und leckere Backwerke entstehen. :-)) Natürlich habe ich gerne zugesagt und freue mich schon sehr darauf!
Irgendwie ging alles ganz schnell und jetzt wird das Kamerateam schon nächste Woche bei mir zuhause vorbeikommen; Ende Mai soll ich dann schon im Studio backen! Dafür muss ich noch möglichst fix zwei meiner Lieblingsrezepte aussuchen und einreichen und ich kann mich mal wieder nicht entscheiden! 
Die Rezepte sollen innerhalb von 2 Stunden zu backen sein, was die Auswahl schon mal etwas eingeschränkt hat, aber für die übrige Entscheidungsfindung brauche ich Euch:
Welche zwei Rezepte soll ich auswählen? Was könnte den Juroren gefallen?

Ihr könnt Eure Wahl bis Sonntag, den 21.04. unten in dem Umfragekästchen anhaken, auch mehrere Haken sind möglich. Natürlich dürft Ihr mich auch gerne ausführlicher mit Kommentaren unter diesem Blogpost zur Auswahl beraten :-)

DAAAAAAAAAANKE!

Und hier die Kandidaten:

1. Pink-Velvet-Cake mit Mangomousse und Rosendekoration
Könnte man auch mit Regenbogenfarben machen wie die Schneemann-Torte...

2. Milchmädchen-Kuchen mit Bärchen-Macarons


3. Bits und so 300 - Club Mate Kuchen mit Gelatinefondant


















4. Glückskäfertorte mit gestreiftem Boden und Himbeersahne

Evtl. auch als Mini-Glückskäfer-Törtchen
















5. Prinzessinnen-Torte

Diese hat ja meine Schwester gebacken, aber die wollte ich auch schon immer mal selbst backen. Die Barbie dazu hab ich ja jetzt ;-)



















6. Ferkeltorte

Ich suche ja schon lange einen Anlass, diese Torte zu backen...


















7. Australische Fischlein-Muffins




















Die wollte ich auch schon lange mal machen!


Update: Weil das Poll-Widget von Blogger schon irgendwas zählt, die Ergebnisse aber nicht anzeigt, habe ich es gelöscht und hier eine andere Umfrageoption! Es wäre toll, wenn Ihr hier nochmal abstimmen könntet, damit die Stimmen nicht verloren gehen. Danke!

Was backe ich im Fernsehen?
  
pollcode.com free polls 

Update 2: Vielen Dank für Eure Stimmen! Das hier ist das Ergebnis der Abstimmung:

Ich werde mal mit der Redaktion besprechen, inwiefern das mit der Zeitbeschränkung machbar ist (da ich noch nicht weiß, ob ich Zutaten mitbringen darf etc.), und mache mich ans Testbacken :-)
Vielen Dank für Eure Hilfe! :-)

Dienstag, 16. April 2013

Schwedischer Kronenkrakker-Kuchen

Die Geschichte des Kronenkrakker ist eine längere: Ich hatte mal eine Kollegin, die mit einem Finnen verheiratet war und mir anläßlich unseres ersten gemeinsamen Plätzchenbackens mit Kolleginnen von einem finnischem Gebäck namens "Korvapuusti", zu deutsch "Ohrfeigen", erzählt hatte. Bei diesem Gespräch fragte ich sie, ob sie vielleicht auch schon mal von einem schwedischen Kuchen namens Kronenkrakker gehört hätte. Sie verneinte, auch als ich ihr erklärte, dass das ein Hochzeitskuchen in Form von sieben aufeinander gestapelten Ringen sein müsste, daher die "Krone" im Namen, und dass diese Ringe außen mit Krokant verziert wären und Krokant auf Schwedisch "krakker" heiße (tatsächlich heißt "Krokant" auf schwedisch auch "krokant" und ich spreche nach wie vor kein Schwedisch).
Ich tat, was jede Informatikerin tun würde, und googelte erst mal "kronenkrakker". Null Ergebnisse. Ich war verwirrt, ich konnte mich nicht mehr erinnern, wer mir von dem Kuchen erzählt hatte, und dachte, ich hätte ihn irgendwo im Internet gesehen - aber das Internet kannte ihn auch nicht! Kurz darauf bei einer Konferenz fragte ich ein paar schwedische Kollegen nach dem Kuchen, und wieder hatte keiner davon gehört, weder von dem Namen, noch von der von mir beschriebenen Form in sieben Ringen aufeinander. Ich war ratlos.
Nachdem ich ein wenig darüber meditiert hatte, erinnerte ich mich vage, dass ich irgendwann einen lustigen Traum hatte, in dem ich als Au-Pair in Schweden war, mich dort in einen typischen blonden Schweden verliebt hatte und wir heiraten wollten. Darum ging ich mit seiner Mutter, einer ganz entzückenden Frau, in einen schwedischen Supermarkt, um die sieben Ringformen für den Kronenkrakker-Kuchen zu unserer Hochzeit zu kaufen, und dann muss ich irgendwann aufgewacht sein. Ich konnte mich weder an den Namen noch das Gesicht meines schwedischen Traumverlobten erinnern, nur das mit dem Kuchen war hängen geblieben (was ja auch einiges über mich aussagt ;-)). 
Tja, und nachdem meine Kolleginnen die Geschichte natürlich extrem lustig fanden, machte ich mich daran, einen solchen Kuchen zu entwerfen, natürlich ohne die sieben Kranzformen, die man in meinem Traum übrigens in jedem schwedischen Supermarkt kaufen konnte. Als Grundlage diente mal wieder das Rezept für den Nusszopf von Gaby. Ja, und weil da ich gerade zum ersten Mal in meinem Leben in Schweden bin, hier ist er - der (vielleicht bald) berühmte Schwedische Kronenkrakker-Kuchen! :-)

Prinsesstårta (Prinzesstorte)

Juhu! Mein fantastischer Arbeitgeber, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, schickt mich auf eine Dienstreise nach Kiruna in Nordschweden, wo ich unter anderem einem Raketenstart von TEXUS beiwohnen darf :-) Auf der European Rocket Range versorgen sich die meisten Bewohner selbst, d.h. es gibt Gemeinschaftsküchen und natürlich habe ich daran gedacht, auch ein paar Backutensilien mitzunehmen - selbstverständlich nur das Allernötigste ;-)
Zum Thema Schweden fallen mir zwei Kuchen ein: die Prinsesstårta ist eine sehr bekannte schwedische Torte, die ich unbedingt mal backen wollte. Der Kronenkrakker ist hingegen sehr unbekannt, da er von mir erfunden und erst einmal gebacken wurde - Details dazu könnt Ihr hier im Blog nachlesen...

Freitag, 12. April 2013

Parfait von heller und dunkler Mousse au Chocolat


Mein lieber Kollege Alex hatte gestern Geburtstag und eigentlich war der Plan, dass wir auf einer tollen Dienstreise gemeinsam in Nordschweden feiern würden. Er hatte mehrmals und sehr unauffällig darauf hingewiesen, dass er sooooo gerne Mousse au Chocolat isst, also wollte ich in Schweden eine machen - soweit kein Problem. Nun hatte sich allerdings der Plan geändert und so war ich in der Woche in Nordschweden, er aber auf einer anderen Dienstreise bis abends an dem Tag. Also habe ich bereits vor meiner Abreise eine helle und eine dunkle Mousse au Chocolat produziert, beide schräg in ein Schraubglas gefüllt, gleich eingefroren und im Büro-Gefrierfach deponiert, so dass ein weiterer netter Kollege ihm dieses am Abend nach seiner Landung mitbringen konnte. Natürlich habe ich die Einfrier-Tauglichkeit der Mousse vorher getestet: je nach Auftau-Fortschritt kann man sie als Eis, als Parfait oder als wieder aufgetaute Mousse essen :-)

Samstag, 6. April 2013

Donauwellen-Hochzeitstorte

Meine Freundin Andrea hat mich gebeten, zusammen mit ihr einen Hochzeitskuchen für ihre Schwester Judith zu backen. Ich kenne die beiden seit meiner Kindheit, weil wir in der gleichen Straße aufgewachsen sind, und hatte großen Spaß daran, mir zusammen mit Andrea einen Kuchen auszudenken. Wir fanden, dass eine Donauwelle ein guter Kuchen für eine Hochzeit im Schwabenländle wäre, und dekorierten ihn in den Hochzeitsfarben rot und weiß. Die Kuchenaufleger aus Gelatinefondant hat Andrea selbst modelliert - sie hatte extra mit Knete geübt ;-) Gestern haben die beiden Hübschen also geheiratet - Herzlichen Glückwunsch und Alles Gute, Judith & Jürgen!

Dienstag, 2. April 2013

Pink-Velvet-Cake mit Mangomousse und Rosendekoration

Zum Geburtstag meiner Freundin Andrea gab es dieses Jahr eine schicke Torte mit einer Rosendekoration, die ich mal wieder bei Pinterest entdeckt hatte und schon lange mal ausprobieren wollte. Ich hatte die Kombination aus Biskuit und Frischkäse-Schokolade-Überzug gewählt, weil Andrea und ihre Familie schon so begeistert von der Regenbogen-Schneemanntorte gewesen waren, besonders ihr Vater, der sonst anscheinend kaum Kuchen isst. :-) Dieses Mal hatte der Biskuit nur eine Farbe, nämlich rosa, und war dafür in der Mitte noch mit Mangomousse gefüllt. Weil ich den Kuchen schön hoch haben wollte, habe ich ein Rezept für eine 26er Form in einer 24er Form gequetscht, das hat aber gut funktioniert, der Kuchen ist nicht übergelaufen, sondern wurde einfach nur ziemlich hoch! :-)

Freitag, 29. März 2013

Australische Fischlein-Muffins

Zum Abschied für einen australischen Kollegen, der - wie er es formulierte - "zurück ins Land der mörderischen Tiere" geht, habe ich spontan diese Fischlein-Cupcakes gebacken. Grundlage für die Muffins ist das Orangenmuffins-Rezept, das ich für das Muffin-Buket verwendet habe, dekoriert habe ich sie mit Buttercreme, Mini-Smarties, und Lachgummi - lustigerweise kann man fast jede Form des Lachgummi-Obst irgendwie als Fisch-Schwänzchen benutzen, sogar die Banane ;-) Die Idee hatte ich mal wieder von Pinterest, allerdings wurden dort wohl Mini-M&Ms benutzt, die viel kräftigere Farben haben als die Mini-Smarties, die ich hatte. Und ich konnte endlich meine Monster-Augen einsetzen :-)

Dienstag, 26. März 2013

Gestreifte Schleifchennudeln, getrocknet für #PamK

Ich finde, selbst gemachte Nudeln sind ein tolles Geschenk, vor allem die bunten und gemusterten - wenn man sie ordentlich aufbewahren und daher trocknen kann! Ich habe in dieser Hinsicht einiges ausprobiert, diverse Chefkoch.de-Foren durchstöbert und viel Spaß dabei gehabt. Nachdem ich ja nun endlich stolze Besitzerin einer KitchenAid wurde, musste ich diese natürlich austesten und zwar mit grünem Nudelteig, dem Teig, den ich am wenigsten gern mit der Hand knete und für den ich also eine Küchenmaschine hauptsächlich brauche!
Leider hat die Kitty den ersten Teig nicht gut vertragen, ich musste sie nämlich nach nur einer Woche Einsatz zur Reparatur einschicken, weil sich der Kopf beim Kneten immer angehoben hat (ja, ich habe sie nur wegen des Design gekauft und bin auch immer noch nicht ganz überzeugt, dass eine um ein Vielfaches günstigere, aber häßlichere Kenwood nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre...Aber sie ist halt so hübsch! Und blau! :-)).
Als die Kitty dann (erst nach über 3 Wochen!) repariert zurück kam, musste ich natürlich wieder den Nudelteig testen, und dieses Mal hat sie es auch unbeschadet überstanden. :-)
Ich benutze meistens dieses Rezept mit Eiern, beim ersten Versuch mit Spinatteig nach einem anderen Rezept war der Teig allerdings viel zu weich, so dass ich Unmengen an Grieß hinzufügen musste. Man sollte also wirklich weniger Eier benutzen, um den Spinat auszugleichen. Wenn man die Nudeln trocknen möchte, lässt man das Salz am besten weg, da es Wasser zieht. Ich habe aber auch schon Nudeln mit Salz problemlos getrocknet, wenn z.B. noch Teig übrig war.

Ostereier-Macarons für #PamK

Nachdem mein Vertrauen in meine Macaron-Künste mit den Herzchen-Macarons wieder hergestellt war, kam ich auf die Idee, Ostereier-Macarons für #PamK zu backen. Das Motto war zwar "Kindheitserinnerungen", aber meine Tauschpartnerin wohnt in einem Ort namens "Osterhofen" und zusammen mit dem Tauschzeitpunkt musste ich unbedingt noch etwas Oster-mäßiges backen! Ohne Lebensmittelfarbe sind Macarons ja sowieso eierschalenfarben und bunte Zuckerkügelchen hatten ja schon auf den Schneemann-Macarons gut funktioniert. Dieses Mal habe ich den Teig wohl nicht ganz lange genug gemixt, die Macarons waren nicht ganz glatt an der Oberfläche...aber besser so, als wenn sie Risse bekommen!

Schoko-Karamell-Pudding im Glas für #PamK

Eine weitere Kindheitserinnerung von mir ist Pudding, den wir immer mit Puddingpulver aus dem Päckchen gemacht haben. Vor einiger Zeit hatte ich einen interessanten Thread im Chefkoch-Forum mit dem Titel "Ich kaufe kein Puddingpulver mehr" gefunden, wo einige Leute tolle Rezepte zum Pudding kochen ohne Päckchen gepostet haben - so auch diese beiden für Schokoladenpudding und Karamellpudding. Ich fand, dass der Pudding sich am besten in einem Glas verschicken ließe und dass es bestimmt hübsch wäre, beide Puddinge abwechselnd ins Glas zu schichten. Nachdem ich das mit einem komplizierteren Schokopuddingrezept mit Eigelb getestet hatte, musste ich feststellen, dass ich nicht in der Lage bin, gleichzeitig mit heißem Karamell und gerinnungsgefährdeten Eigelb umzugehen, so dass beide die gleiche Konsistenz haben und sich schön in Gläser schichten lassen. Außerdem fand ich den Pudding mit Ei zu mächtig, darum habe ich mich für das klassischere Schokopuddingrezept unten entschieden, und die beiden konnte ich dann auch parallel zubereiten und wie geplant einschichten!

Selbstgemachte Raider (heißt jetzt Twix) für #PamK

Das Motto für Post aus meiner Küche lautet dieses Mal "Kindheitserinnerungen". Da viele meiner süßen Kindheitserinnerungen (Buttercremetorte, Waffeln mit Vanillesoße, Pralinen, Kinderriegel, Eis) leider entweder unmöglich zu verschicken oder (fast) unmöglich selbst herzustellen sind, hatte ich mich für selbstgemachte Toffifee und selbstgemachtes Nutella entschieden. 
Nachdem ich Rezepte gesucht, sortiert und verglichen hatte, fiel mir schlagartig ein, dass meine Tauschpartnerin eine Haselnuss-Unverträglichkeit hat und damit beides raus ist! So kam ich auf selbstgemachtes Raider bzw. Twix - keine Haselnüsse und tatsächlich eine besondere Kindheitserinnerung für mich, dann an die "Raider heißt jetzt Twix"-Werbung von 1991 kann ich mich noch sehr gut erinnern! Also habe ich einen Mürbteigboden für meine 22 x 22cm Brownie-Form gebacken, die ich auch immer für die Cashew-Toffees verwende.
Die Karamellcreme (Dulce di Leche) aus dem russischen Laden, die ich für die Toffifee benutzen wollte, konnte ich auch so verwenden, allerdings war sie etwas weicher als das Original.

Mittwoch, 20. März 2013

Herzchen-Macarons zum "Jour du Macaron"


Mit meinen letzten Macarons, den Schneemännern und den Bärchen, war ich ja nicht so richtig zufrieden und außerdem wollte ich Herzchen-Macarons üben - die machen sich sehr hübsch auf Hochzeitstorten, erfordern aber etwas Übung. Was bietet sich da besser an als der "Jour du Macaron", zufälligerweise auch der kanadische Frühlingsanfang, nämlich der 20. März a.k.a. HEUTE??
Also habe ich recherchiert, woran es liegen könnte, dass die Macarons au Chocolat perfekt wurden und kein einziges gerissen ist, während die Schneemänner und Bärchen so problematisch waren. Wenn man das 7-Eiweiß-Rezept der Macarons au Chocolat auf 3 Eiweiß umrechnet, kommt man genau auf das Schneemann- und auf das Bärchen-Rezept, an der Zusammensetzung lag es also nicht. Meine Schlussfolgerung: ich hatte die Masse zu lange gemixt und dafür mache ich die 10-bzw. 30-Sekunden-Regel verantwortlich:
Das Schneemann-Rezept sagte nämlich: "Take care not to overmix, the mixture should flow like lava and a streak of mixture spread over the surface of the rest of the mixture should disappear after about 30 seconds."
Das Bärchen-Rezept meinte: "Run a knife through. If the line disappears after ten seconds, stop folding."
In dem französischen Video, das mir geholfen hat, perfekte Macarons zu produzieren, sieht es allerdings überhaupt nicht so aus, als würden da innerhalb von 30 oder 10 Sekunden irgendwas zusammenfließen, darum habe ich dieses Mal auf beide Regeln gepfiffen bzw. den Teig extra dickflüssiger gelassen und getestet, dass sich da garnichts nach 30 Sekunden auflöst, und voilà, die Macarons sind wieder prima geworden und kein einziges ist gerissen!
Gefüllt habe ich sie mit heller Buttercreme, die von einem Torten-Test übrig war (dazu später mehr!)

Mittwoch, 13. März 2013

Claras gesunde Din-Plätzchen

Mein aktuelles "Lieblingskind" in meinem Freundeskreis ist die kleine Clara - sie steht nämlich total auf Gebäck jeder Art und weiß mein Hobby damit sehr zu schätzen! Kurz, nachdem sie meinen Namen gelernt hatte ("Din"), kam ihre Mama mit unseren gemeinsam gebackenen Weihnachtsplätzchen nach Hause und seither heißen jegliche Plätzchen und Süßigkeiten für Clara ebenfalls "Din", was mich wahnsinnig ehrt! Da Clara letzte Woche krank war, wollte ich ihr ein paar gesunde Plätzchen für ihre Plätzchendose backen und so kam es zu diesem Rezept mit Dinkelvollkornmehl, braunem Zucker und Haferflocken. Außerdem konnte ich so die kleinen Austechförmchen einweihen, die mein Papa mir zu Weihnachten geschenkt hatte :-)
Ich fand, dass die Dins schon etwas gesund schmeckten, aber Clara fand sie allem Anschein nach sehr gut!

Sonntag, 10. März 2013

Zimtschnecken-Buket

Das Muffin-Rosen-Buket brachte mich auf die Idee, dass man meine Lieblings-Hermann-Zimtschnecken ja auch mal so präsentieren könnte - denn das ist doch deutlich schicker als einfach nur in einem Korb! 
Außerdem hat das Zimtschnecken-Buket gegenüber den Cupcakes den großen Vorteil, dass die Konstruktion viel leichter zu transportieren ist! Die Buttercreme ist ja doch etwas klebrig und instabil im Gegensatz  zu den Zimtschnecken. Dieses Mal ging auch alles viel schneller und klappte wie am Schnürchen :-)

Sonntag, 3. März 2013

Milchmädchen-Kuchen mit Bärchen-Macarons

Vor kurzem war ich das "neueste" Baby in meinem Freundeskreis besuchen, die kleine Luisa. Ich hatte auch ihr ein Lebkuchenherz gebacken und außerdem einen Kuchen (für die gestressten Eltern) dabei, da ich zum Kaffeetrinken eingeladen war. Und ich dachte, Bärchen-Macarons wären die ideale Verzierung für einen Baby-Geburtstagskuchen. Leider habe ich sie nicht so perfekt wie im Original hinbekommen, aber ich übe weiter!
Der Kuchen war ein Rührkuchen mit gezuckerter Kondensmilchpaste, den ich hier entdeckt hatte, mit der dunklen Schokoladenganache, die ich auch in meine Schoko-Macarons fülle. Die Macarons habe ich ganz ohne Lebensmittelfarbe, nur mit ebenfalls selbst gemachtem Holunderbeerensirup, lila eingefärbt!

Mittwoch, 27. Februar 2013

Monster-Augen

Dieses Rezept eignet sich sehr gut für kleinere Reste von Royal Icing, z.B. vom Lebkuchenherz verzieren. Da ich in letzter Zeit mehrere Lebkuchenherzen gebacken habe (einige meiner Freundinnen haben Babys bekommen), hatte ich sogar Gelegenheit, die Monster-Augen in zwei Arbeitsgängen zu produzieren, so dass sie eine hübsch Spitze auf der Rückseite haben, mit der man sie in allerlei Kuchen, Muffins oder Cremes stecken kann. In USA gibt es solche Monsteraugen fertig zu kaufen, aber sie sind ja wirklich sehr leicht selbst zu machen! Man braucht nur einen Rest Royal Icing und schwarze Lebensmittelfarbe, notfalls würde wahrscheinlich auch Schokolade funktionieren!

Samstag, 16. Februar 2013

Muffin-Buket mit Doktorhut

Eine Kollegin von mir hat gestern ihren Geburtstag und ihre bestandene Doktorprüfung gefeiert und zu diesem Anlass fand ich es eine gute Idee, ein Cupcake-Rosen-Buket mit kleinen Doktorhüten zu kombinieren. Natürlich lief nicht alles wie geplant, besonders beim Transport gab es ein paar kleinere Problemchen. Nachdem die ersten beiden Doktorhüte einem tragischen Unfall mit Rührgerätabsturz (auf die Hüte) zum Opfer gefallen waren, ist mir der letzte unerklärlicherweise beim Transport im Bus kaputt gegangen :-(
Glücklicherweise lies sich der Hut für ein paar Fotos kleben und da der Dr. schon bestanden ist, kann es ja auch kein schlechtes Omen mehr sein :-)

Mittwoch, 13. Februar 2013

Kuchen des Todes - Happy Valentine's Day!

Nachdem ich für meinen besten Freund, einen großen Nichtlustig-Fan, Kekse des Todes zum Geburtstag gebacken hatte, bekam ich zu meinem Geburtstag prompt die passende "Backform des Todes" von ihm geschenkt. :-) Nun kann man so einen Kuchen ja nicht zu jedem Anlass backen - nicht, dass der Empfänger den Kuchen (sprichwörtlich) in den falschen Hals bekommt. Daher beschloss ich spontan, ein Gegenprogramm zu den Valentinstag-induzierten allgegenwärtigen Herzchen und Liebesmotiven bei Pinterest und überall zu fahren und diesen Kuchen allen Singles zum Valentinstag zu widmen ;-)

Das Rezept hat übrigens eine Kollegin von mir auf Chefkoch.de gefunden, ich wollte es mal ausprobieren, weil es ohne Öl und Butter auskommt.

Montag, 11. Februar 2013

Dessert mit Joghurt und Früchten


Wenn es mit dem Dessert mal schneller gehen und außerdem etwas leichter sein soll, bietet sich ein Joghurt mit Früchten an, schnell dekorativ ins Glas geschichtet. Ich habe griechischen Joghurt mit 10% Fett benutzt, noch leichter ist natürlich fettarmer Joghurt, wobei der auch nicht so lange satt hält... Dadurch, dass der Joghurt etwas sauer schmeckt, wirken die Früchte um so süßer, obwohl der Waldfrüchtemix auch einige eher saure Früchtchen enthält. Das Dessert lässt sich prima vorbereiten und sieht durch die Schichten im Glas auch hübsch aus. Eine weitere Schichtfarbe bekommt man, wenn man einen Teil der Früchte mit dem Joghurt mischt.


Sonntag, 20. Januar 2013

Grüner-Tee-Roulade mit Rotebohnen-Füllung

Diese Biskuitrolle mit Matcha und Rotebohnen-Füllung war das erste Rezept, das ich von meiner japanischen Freundin Ayako bekommen habe. Sie ist Konditormeisterin und hat es selbst erfunden, und somit war es der perfekte Kuchen für den Geburtstag von meiner anderen japanischen Freundin :-)
Auf der Suche nach der japanischen Rotebohnen-Paste habe ich sogar ein Rezept gefunden, wie man diese selbst machen kann, letztlich habe ich aber doch noch die richtige Paste in einem Asialaden ganz in der Nähe bekommen. Ich habe etwas mehr als die im Rezept vorgeschlagenen 150 g Rotebohnenpaste benutzt.