Der liebe Julian hatte mal wieder Geburtstag, quasi ein runder, und uns zu Kaffee und Kuchen eingeladen. In Absprache mit Saskia hab ich ihm wieder einen veganen Zitronenkuchen gebacken, der ist wirklich lecker und fruchtig mit dem Apfelmus, und steckte auch schon im Yoda Kuchen und in Nanouks Schweinchentorte. Ich finde nicht, dass man das Apfelmus herausschmecken kann, und er wird auch immer schön saftig! Dekoriert wurde der Kuchen dieses Jahr mit bunten Zuckerperlen und einer inversen 14. Happy Birthday nochmal, lieber Julian!
Zum 50jährigen Jubiläum der ersten Mondlandung Apollo 11, auf das das DLR seinen Tag der offenen Tür gelegt hat, habe ich Mondlandung-Macarons gebacken! Ich finde es wirklich erstaunlich und wunderbar, dass Menschen vor 50 Jahren, ohne halbwegs rechenstarke maschinelle Computer und eigentlich ohne alles an Technik, was heute selbstverständlich in jedem Handy steckt, erfolgreich auf dem Mond gelandet sind. Die Mondlandung-Macarons habe ich ähnlich wie die Sternschnuppen-Macarons mit schwarzer Lebensmittelfarbe eingefärbt, so dass sie mondgrau wurde, und mit Zuckerguss die Meere und mit Zuckerperlen einen stilisierte Mondlandefähre Eagle aufgeklebt. Gefüllt sind sie mit Zitronenganache.
Wie schon bei meinem ersten Blogpost über Watalappam geschrieben, ist dieser Flan das Lieblingsdessert von meinem Papa. Und weil mein Papa immerzu heldenhaft mein heißgeliebtes Auto Monti repariert, wollte ich mich mal wieder bedanken, dafür hab ich zuletzt den Watalappam im Glas erfunden. Leider ging bei der ersten Instanz davon irgendwie was schief und der Inhalt der Gläser wurde nach einigen Tagen wieder flüssig, und roch irgendwie auch komisch, und musste entsorgt werden, was mir sehr peinlich war, da ich die Idee so toll fand. Ich hab es also kürzlich nochmals gewagt, und dabei die Cashewnüsse sicherheitshalber weggelassen und auch nur kleine Gläser benutzt und die Masse nicht hoch eingefüllt. Dieses Mal ging alles gut!
Thorsten und ich haben ein pinkes Plüsch-Seepferdchen namens Aurora (benannt nach der Morgenröte, weil sie pink ist, und allgemein bekannt als Auri ;-)). Sie wurde vorgestern zwei Jahre alt, daher wird es mal Zeit, ihren ersten Geburtstagskuchen zu bloggen, den es zum 6-Monat-Geburtstag gab. Da es einen Amarettokuchen war, den ich früher immer gern in Gläsern als Glaskuchen gebacken habe, wurde es ein Auriettokuchen. Dazu gab es Spaghetti mit Aurora-Soße - ja, die gibt es wirklich, wohl auch wegen der Farbe so benannt :-D
Zum Harry Potter Filmgucken - dieses Mal war das erste Prequel, "Fantastic Beasts and Where to Find Them", dran, gabs dieses leckere und einfache einfache Rhabarber Crumble, grob aus dem Harry Potter Kochbuch, aber natürlich in vegan. Man muss eigentlich nur Margarine statt Butter für die Streusel verwenden und die Vanillesoße ohne Kuhmilch machen, insofern war die Veganisierung sehr einfach. Wir haben es sehr spät nachts gegessen, nach dem Film und nachdem wir beim Burger braten im Backofen so viel Rauch in der Küche erzeugt hatten, dass der Rauchmelder im Flur anging, trotzdem konnte ich es auch noch im Halbschlaf fix zubereiten ;-)
Für die liebe Saskia habe ich letztes Wochenende zur Geburtstagsparty dieses Erdbeer-Crazy-Naked-Cake-Törtchen gebacken. Das Rezept für den Teig ist ein sogenannter Crazy Cake, ohne Ei, ohne Butter, und ohne Milch, was ja sehr praktisch war, da der Kuchen vegan sein sollte. Anscheinend hat man den Kuchen in Zeiten wirtschaftlicher Not so gebacken, und ich muss sagen, es funktioniert erstaunlich gut! Da ich bei Edith gebacken habe, habe ich die Mengen wie angegeben in Tassen abgemessen und nicht parallel gewogen. Ein Naked-Cake ist es auch noch, weil die Seiten nicht mit Creme verkleidet, sondern minimalistisch frei sind, was schnell geht und die Sache vereinfacht ;-)
Die ersten Scones in meinem Blog habe ich mit Christian gebacken. Zum Geburtstag meiner Mama gabs dann Scones mit Schoko-Stückchen, und jetzt waren zum letzten Harry Potter Abend mal vegan Scones dran, dann auch direkt mit Vollkornmehl. Das normale Rezept beinhaltet außer Eiern auch noch Joghurt, viele Rezepte enthalten auch Sahne, darum wollte ich schon irgendwas in die Richtung hinzufügen, und Saskia hatte dann auch fein Soja-Joghurt besorgt, damit hat es gut geklappt! Die Schoko-Scones haben wir einfach so gefuttert, aber auch mit Margarine und Marmelade waren sie sehr lecker. Die hätten Harry sicher auch geschmeckt!
Dieses Rezept hatte meine Freundin Astrid mal erwähnt, und da Kurkuma, Koriander und Ingwer reinkommt, dachte ich, das wäre was für meinen Papa, der all das sehr gerne mag. Zum Vatertag dieses Jahr musste der Kuchen per Post geschickt werden, weil ich nicht bei meinen Eltern war, da kam ein stabiler Rührkuchen gerade recht. Statt den Kuchen mit Puderzucker zu besieben, habe ich einen Schokoguss drauf gepackt, weil ich auch noch "Papa" auf singhalesisch drauf schreiben wollte, übersetzt quasi "taattaa". Den übrigen Ingwer aus der Packung habe ich gleich noch in ein Glas dazu gepackt und außer dem großen 22er Kuchen habe ich noch zwei kleine gemacht, um meine Mini-Dreistöckige-Torte-Form zu testen :-)
Ich hatte schon länger Crème Brûlée Macarons auf meiner To-Do-Liste, seit ich sie hier gesehen hatte, und nachdem ich in Frankreich extra meinen Crème Brûlée Brenner dabei hatte (eigentlich für Crème Brûlée und für "Chèvre Chaud", Salat mit gratiniertem Ziegenkäse) und Macarons machen wollte, und eines Abends 10 Eiweiß von den Spaghetti Carbonara übrig waren, musste ich loslegen. :-) Weil es doch recht spontan war, hatten wir keine Schokolade und keine Speisestärke oder Puddungpulver im Ferienhaus und es gab blaue Macarons mit Vanillebuttercreme-Füllung und Crème Brûlée Macarons mit Crème Pâtissière-Füllung und Karamellkern. Très francais!
Zum Muttertag dieses Jahr haben meine Schwester und ich es leider nicht zu unserer Mama geschafft, darum haben wir ihr etwas geschickt. Es sollte etwas halbwegs gesundes sein, darum waren normale Pralinen raus, aber statt dessen kam ich dann auf Protein-Kugeln und auf die Idee, dass man diese bestimmt auch in Silikon-Herzformen packen kann und somit etwas ähnliches wie Pralinen bekommt. Wir haben ein Rezept Schoko-Minz-Protein-Kugeln, aber dieses Mal ohne Minze gemacht, und ein Rezept Erdnussbutter-Vanille-Kugeln, die ich schon einmal vorher ausprobiert hatte, weil ich bei meinem Freund weder Kakao noch Minze noch Tahini hatte, aber Vanille-Eiweißpulver und Erdnussbutter, und die sind auch sehr lecker! Alles Gute zum Muttertag, liebe Mamas!
Crème Brûlée
habe ich ja sogar schon zwei Mal im Blog, einmal mit karamellisierten Orangen, und dann in gewisser Weise mit der Tarte Poire Brûlée, mit der ich meinen neuen Crème Brûlée Brenner eingeweiht habe. Weil Thorstens Mama Jackie ein großer Fan von Crème Brûlée ist und wir mit unseren Eltern zusammen Ostern verbracht haben, hab ich den Brenner mal wieder rausgeholt und eine feine Lavendel-Crème-Brûlée gemacht, das wollte ich nämlich schon lange mal testen. Der Lavendel war getrocknet vom letzten Jahr, da er dieses Jahr noch nicht blüht. Die leichte Lavendelnote war noch so dezent, dass ich sie meinen Gästen zumuten konnte, u.U. hätte man auch etwas mehr nehmen können, aber man sollte glaub auch nicht übertreiben...
Wie damals bei meinem Blogpost über Flieder-Sirup beschrieben, war 2018 schon wieder so ein Jahr, wo der Holunder noch nicht blühte, aber der Flieder voll abging, also habe ich zum Muttertag mal wieder Flieder-Sirup und dieses Mal auch, inspiriert vom Rhabarber-Likör, einen Flieder-Likör angesetzt. Ich habe mir dazu zwei Rezepte angesehen, das eine wollte nur 200 g Zucker auf 700 ml Korn, das andere 500 zu 500. Ich habe mich für zwei Flaschen Korn und 1 kg Kandiszucker entschieden. Eine Runde mit Rhabarber-Sirup und Rhabarber-Likör will ich wiederholen, sobald das Likör-Gefäß wieder frei ist :-) Leider habe ich es versäumt, ein hübsches Foto mit den abgefüllten Flaschen zu machen, und nun ist ein Jahr rum und der Flieder-Likör ausgetrunken oder verschenkt und ich dachte, dann blogge ich den Beitrag halt ohne schickes Foto, wo der Flieder grad wieder so schön blüht! ;-)
Vor kurzem waren wir in Frankreich im Urlaub beim Bouldern, oder was mich betrifft, eher Gitarre spielen und kochen, in einem sehr hübschen Haus mit einer gut ausgestatteten Küche. Da wir eines morgens, nachdem es abends Burger gab, etwas wenig Brot zum Frühstück hatten und ich eh nicht mehr schlafen konnte, hab ich spontan mal wieder ein Pain Paillasse gebacken, es war ja geografisch sehr passend. Weil wir vom Burger-Essen noch eine ganze Schüssel geschnittener Zwiebeln hatten, hatte ich die Idee mit den Röstzwiebeln im Brot. <3 Vor kurzem habe ich das Brot auch mit Walnüssen im Teig gebacken, aber Röstzwiebeln ist das Brot fast noch leckerer! :8)
Merry Easter, every bunny! Ich hab dieses Jahr zu Ostern, inspiriert von diesem Post auf Pinterest, weiße Häschen, Küken und Ostereier-Macarons gebacken. Außerdem gabs nochmal braune Häschen als Macarons au Chocolat bzw, Chocolapin ;-) Die hellen Macarons bekamen dieses Mal eine Vanille-Füllung, weil Thorsten und seine Mama die bei vor kurzem gekauften Macarons so toll fanden. Praktischerweise ist die auch noch total einfach und viel schneller zusammen gerührt als Ganache, obwohl sie mir persönlich fast zu süß ist in Kombination mit den Macarons...darum musste es natürlich auch noch die Original Macarons au Chocolapin geben, dieses Mal mit bisschen kleineren Öhrchen <3. Frohe Ostern!
Hui, jetzt ist die Hochzeit meiner Schwester schon zwei Jahre her und die tatsächlichen portugiesischen Hochzeits-Macarons sind immer noch nicht gebloggt.
Zur Hochzeit meiner Schwester in Portugal habe ich wie hier beim Hochzeits-Macarons-Test geschrieben, Macarons au chocolat und Zitronen-Macarons gemacht, als Gastgeschenk und Nachtisch - hauptsächlich, weil man die im Gegensatz zu einer Hochzeitstorte relativ gut nach Portugal transportieren kann. ;-)
Trotz der umfangreichen Tests hat das mit dem reibungsfreien Transport der Macarons im Flugzeug nicht so ganz optimal funktioniert, aber am Ende ging doch alles gut. Die Ganache hergestellt und die Macarons gefüllt habe ich erst in Portugal in meiner schicken Apartment Küche. Dafür musste auch noch eine vergessene Zitronenreibe von einer Freundin meiner Schwester eingeflogen werden...Team Effort! :-)
Wir haben diese tolle Backmischung bei Aldi entdeckt und eine Zeitlang sehr gerne gebacken. Eigentlich bin ich ja kein Fan von Backmischungen, weil ich finde, dass man mithilfe einer Küchenwaage auch einfach die Zutaten selbst zusammen mischen kann, aber dieses Brot ist wirklich lecker, schmeckt uns allen, und braucht nicht mal geknetet werden, statt dessen rühren wir es direkt in der gleichzeitig bei Aldi gekauften beschichteten Backform von Hand an. Dann muss es nur noch gehen und backen, einfacher kann man Brot wirklich nicht machen! Leider gibts die Backmischung inzwischen nicht mehr, und noch bevor unser Stash aufgebraucht war, wollte ich das Rezept rausfinden, was anhand der Zutatenliste und der Kalorienangaben auch gut geklappt hat. Hier kommt also mein reverse-engineertes Backrezept zum Backmischung selber machen!
Heute ist wieder Jour du Macaron und dieses Jahr habe ich gleich zwei lustige neue Macaron-Formen getestet. Auf
der Suche nach niedlichen Eulen-Macarons auf Pinterst, s. Convoree-Macarons) fand ich
nämlich noch diese überaus niedlichen Chip&Dale Macarons
und musste mit dem braun-weißen Farbschema gleich mehrere Tiere austesten.
Meine Eichhörnchen-Macarons heißen Perry und Puschel, nach dem
Eichhörnchen in meinem Garten, das mir immer Haselnüsse bringt, und dem
Eichhörnchen Puschel, das bei meiner Schwester schon einen Walnussbaum
ins Erdbeerbeet gepflanzt hat. Perry war außerdem ein Spitzname für mich von meiner Mitbewohnerin Anika und hat mich schon immer an das Eichhörnchen Perri im Illuminaten-Buch erinnert ;-) Grad hab ich noch gelernt, dass es einen Disney Film über ein Eichhörnchen namens Perri gibt und dass Perry also definitiv das Mädchen von den beiden ist ;-) Hätte ich keine fertige Ganache mehr im Kühlschrank gehabt, hätte ich auf jeden Fall eine auf Basis von Erdnussbutter oder Nussnugat gemacht. Aber ich glaube, die Eichhörnchen-Macarons gibts sowieso bald mal wieder ;-)
Heute ist wieder Jour du Macaron und dieses Jahr habe ich gleich zwei lustige neue Macaron-Formen getestet. Die erste, die Convoree-Macarons, ist etwas komplizierter zu erklären und hängt mit Star Wars zusammen. Ich bin ja ein großer Fan von Ahsoka Tano und besitze auch ein passendes Kostüm dazu, und nun begab es sich vor einigen Jahren, dass sie in Star Wars Rebels auf mysteriöse Weise verschwand und nicht so klar war, wie es mit dem Charakter weiter geht. Da tauchten zum ersten mal die Convorees auf, eine Art Eule aus dem Star Wars Universum, die an der Stelle irgendwie wichtig wurden, und daher wollte ich Thorsten schon vor längerer Zeit Convor-Macarons backen. Das fiel mir jetzt zum Jour du Macaron wieder ein und hier sind sie, außerdem gibts noch Eichhörnchen-Macarons und, immer hilfreich, meine
zusammen gefassten Tipps zum Backen von Macarons!
Dieses leckere Zimtschnecken-Rezept stammt von meiner Freundin Sybille, bzw. ursprünglich von Sybilles Uroma, Luisika Schiel. Sybille hat den Zimt hinzugefügt, im Original waren die Wespennester nämlich nur mit Butter und Zucker gefüllt. Im Originalrezept standen auch nur 450 g Mehl, dann wird der Teig aber sehr klebrig und man braucht viel Mehl zum Ausrollen, also habe ich gleich auf 500 g erhöht, ggf. braucht man trotzdem mehr! Wegen der wunderbar saftigen Füllung und dem weichen Teig eignet sich das Rezept zum Backen einer Zimtschnecken-Torte in einer geschlossenen Form, weniger für einzelne Zimtschnecken. Mit Margarine, ohne Ei und mit Pflanzenmilch lässt sich das Rezept auch vegan backen!