Diesen Winter, also letzten November, hing die Vogelbeere bzw. die Eberesche im Garten meiner Eltern wahnsinnig voll mit schönen, orange-roten Vogelbeeren, was mich auf die Idee brachte, mal zu gucken, ob man die jetzt essen kann oder nicht. Wikipedia sagt dazu: "Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist. Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden."
Rezepte habe ich auch gleich mehrere gefunden, allen war gemein, dass man die Beeren einige Zeit einfrieren sollte, was mir sehr gelegen kam, da ich sowieso keine Zeit zum Marmelade kochen hatte. Die Beeren kamen also hübsch abgezupft und gewaschen bei meinen Eltern in den Gefrierschrank und als wir Mitte Dezember einen netten Lockdown-Backtag zu Thorstens Geburtstag eingelegt haben, wurde die Marmelade gekocht, so konnten wir auch gleich die netten Äpfel von Thorstens Onkel verarbeiten. Ich habe mich an diesem Rezept orientiert, aber die Vanille und den Obstler weggelassen bzw. vergessen, außer bei einem Testglas, wo ich noch etwas Kirschwasser untergemischt habe. Dieses Rezept fand ich auch ganz interessant, vielleicht fürs nächste Mal! Die Marmelade ist wirklich sehr lecker, die gibt es sicher wieder :-)