Mein aktuelles "Lieblingskind" in meinem Freundeskreis ist die kleine Clara - sie steht nämlich total auf Gebäck jeder Art und weiß mein Hobby damit sehr zu schätzen! Kurz, nachdem sie meinen Namen gelernt hatte ("Din"), kam ihre Mama mit unseren gemeinsam gebackenen Weihnachtsplätzchen nach Hause und seither heißen jegliche Plätzchen und Süßigkeiten für Clara ebenfalls "Din", was mich wahnsinnig ehrt! Da Clara letzte Woche krank war, wollte ich ihr ein paar gesunde Plätzchen für ihre Plätzchendose backen und so kam es zu diesem Rezept mit Dinkelvollkornmehl, braunem Zucker und Haferflocken. Außerdem konnte ich so die kleinen Austechförmchen einweihen, die mein Papa mir zu Weihnachten geschenkt hatte :-)
Ich fand, dass die Dins schon etwas gesund schmeckten, aber Clara fand sie allem Anschein nach sehr gut!
Das Muffin-Rosen-Buket brachte mich auf die Idee, dass man meine Lieblings-Hermann-Zimtschnecken ja auch mal so präsentieren könnte - denn das ist doch deutlich schicker als einfach nur in einem Korb!
Außerdem hat das Zimtschnecken-Buket gegenüber den Cupcakes den großen Vorteil, dass die Konstruktion viel leichter zu transportieren ist! Die Buttercreme ist ja doch etwas klebrig und instabil im Gegensatz zu den Zimtschnecken. Dieses Mal ging auch alles viel schneller und klappte wie am Schnürchen :-)
Vor kurzem war ich das "neueste" Baby in meinem Freundeskreis besuchen, die kleine Luisa. Ich hatte auch ihr ein Lebkuchenherz gebacken und außerdem einen Kuchen (für die gestressten Eltern) dabei, da ich zum Kaffeetrinken eingeladen war. Und ich dachte, Bärchen-Macarons wären die ideale Verzierung für einen Baby-Geburtstagskuchen. Leider habe ich sie nicht so perfekt wie im Original hinbekommen, aber ich übe weiter!
Der Kuchen war ein Rührkuchen mit gezuckerter Kondensmilchpaste, den ich hier entdeckt hatte, mit der dunklen Schokoladenganache, die ich auch in meine Schoko-Macarons fülle. Die Macarons habe ich ganz ohne Lebensmittelfarbe, nur mit ebenfalls selbst gemachtem Holunderbeerensirup, lila eingefärbt!
Dieses Rezept eignet sich sehr gut für kleinere Reste von Royal Icing, z.B. vom Lebkuchenherz verzieren. Da ich in letzter Zeit mehrere Lebkuchenherzen gebacken habe (einige meiner Freundinnen haben Babys bekommen), hatte ich sogar Gelegenheit, die Monster-Augen in zwei Arbeitsgängen zu produzieren, so dass sie eine hübsch Spitze auf der Rückseite haben, mit der man sie in allerlei Kuchen, Muffins oder Cremes stecken kann. In USA gibt es solche Monsteraugen fertig zu kaufen, aber sie sind ja wirklich sehr leicht selbst zu machen! Man braucht nur einen Rest Royal Icing und schwarze Lebensmittelfarbe, notfalls würde wahrscheinlich auch Schokolade funktionieren!
Eine Kollegin von mir hat gestern ihren Geburtstag und ihre bestandene Doktorprüfung gefeiert und zu diesem Anlass fand ich es eine gute Idee, ein Cupcake-Rosen-Buket mit kleinen Doktorhüten zu kombinieren. Natürlich lief nicht alles wie geplant, besonders beim Transport gab es ein paar kleinere Problemchen. Nachdem die ersten beiden Doktorhüte einem tragischen Unfall mit Rührgerätabsturz (auf die Hüte) zum Opfer gefallen waren, ist mir der letzte unerklärlicherweise beim Transport im Bus kaputt gegangen :-(
Glücklicherweise lies sich der Hut für ein paar Fotos kleben und da der Dr. schon bestanden ist, kann es ja auch kein schlechtes Omen mehr sein :-)
Nachdem ich für meinen besten Freund, einen großen Nichtlustig-Fan, Kekse des Todes zum Geburtstag gebacken hatte, bekam ich zu meinem Geburtstag prompt die passende "Backform des Todes" von ihm geschenkt. :-) Nun kann man so einen Kuchen ja nicht zu jedem Anlass backen - nicht, dass der Empfänger den Kuchen (sprichwörtlich) in den falschen Hals bekommt. Daher beschloss ich spontan, ein Gegenprogramm zu den Valentinstag-induzierten allgegenwärtigen Herzchen und Liebesmotiven bei Pinterest und überall zu fahren und diesen Kuchen allen Singles zum Valentinstag zu widmen ;-)
Das Rezept hat übrigens eine Kollegin von mir auf Chefkoch.de gefunden, ich wollte es mal ausprobieren, weil es ohne Öl und Butter auskommt.
Wenn es mit dem Dessert mal schneller gehen und außerdem etwas leichter sein soll, bietet sich ein Joghurt mit Früchten an, schnell dekorativ ins Glas geschichtet. Ich habe griechischen Joghurt mit 10% Fett benutzt, noch leichter ist natürlich fettarmer Joghurt, wobei der auch nicht so lange satt hält... Dadurch, dass der Joghurt etwas sauer schmeckt, wirken die Früchte um so süßer, obwohl der Waldfrüchtemix auch einige eher saure Früchtchen enthält. Das Dessert lässt sich prima vorbereiten und sieht durch die Schichten im Glas auch hübsch aus. Eine weitere Schichtfarbe bekommt man, wenn man einen Teil der Früchte mit dem Joghurt mischt.
Diese Biskuitrolle mit Matcha und Rotebohnen-Füllung war das erste Rezept, das ich von meiner japanischen Freundin Ayako bekommen habe. Sie ist Konditormeisterin und hat es selbst erfunden, und somit war es der perfekte Kuchen für den Geburtstag von meiner anderen japanischen Freundin :-)
Auf der Suche nach der japanischen Rotebohnen-Paste habe ich sogar ein Rezept gefunden, wie man diese selbst machen kann, letztlich habe ich aber doch noch die richtige Paste in einem Asialaden ganz in der Nähe bekommen. Ich habe etwas mehr als die im Rezept vorgeschlagenen 150 g Rotebohnenpaste benutzt.
Als ich diese Lucia-Brötchen mit Safran auf Pinterest entdeckt habe, musste ich sofort an meine Freundin Lucia denken, die ich vor kurzem in ihrem neuen Haus besucht habe. Der St. Lucia-Tag am 13. Dezember war zwar schon vorbei, ich fand die Idee aber trotzdem sehr nett. Allerdings schenke ich zu Wohnungseinweihungen ja auch immer gerne Brot und Salz und so habe ich weiter nach Lucia-Brot gesucht und noch was viel tolleres gefunden: ein süßes Brot in Form einer geflochtenen Krone mit Kerzen darauf! Lucia kommt nämlich von "lux", lateinisch "Licht", und in Schweden gibt es am Luciatag die Tradition, dass die älteste Tochter des Hauses eine Krone mit brennenden Kerzen trägt, weil die heilige Lucia wohl um der freien Hände willen eine Kerzenkrone trug, wenn sie anderen verfolgten Christen Essen gebracht hat. Also gab es Lucia-Brot und Salz zu meinem Besuch :-)
An Silvester gab es bei mir Fajitas - Weizentortillas zum selbst füllen mit Chili con Carne, Guacamole, Sour Cream, Salat etc. Ich hatte vor einigen Jahren schon mal Weizentortillas selbst gemacht, konnte das Rezept aber nicht mehr finden und habe daher mit zwei Rezepten experimentiert, eines aus Pinterest mit Backpulver und eines von Chefkoch. Das Chefkoch-Rezept hat am Besten funkioniert, was auch daran liegen kann, dass ich die richtige Temperatur der Pfanne bis dahin besser raus hatte...aber wenn es ohne Backpulver klappt, kann man es ja auch einfach weglassen! Die Tortillas ließen sich jedenfalls sowohl rollen als auch einfrieren, waren einfach herzustellen und sehr lecker! Und verglichen mit den fertig zu kaufenden Tortillas mit den ganzen künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen ist die Zutatenliste mit nur Mehl, Öl, Salz und Wasser doch deutlich sympathischer :-)
Außerdem kann man natürlich auch Vollkornmehl nehmen und sie nach Geschmack und Allergien variieren! :-)
Heute ist ja der Feiertag der Heiligen Drei Könige, der bei uns allerdings lange nicht so begeistert gefeiert wird wie in Spanien und Lateinamerika. Dort bekommen die Kinder die meisten ihrer Weihnachtsgeschenke nämlich erst heute! Außerdem wird heute ein bestimmter Kuchen namens Roscon de reyes (Dreikönigskranz) verzehrt. Als ich vor ein paar Jahren länger in Spanien war, kam ich gerade zu dieser Zeit an und konnte in sämtlichen Bäckerei-Schaufenstern diesen Kuchenkranz bewundern, darum dachte ich, ich könnte doch dieses Jahr mal einen backen...für nette Exilspanier zum Beispiel ;-) Ich habe nach Durchsicht diverser Internet-Rezepte einen ganz normalen "feinen Hefeteig" aus meinem allerersten Kochbuch benutzt, da die Zutaten teilweise stark variieren, aber im Endeffekt meist auf diesen feinen Hefeteig heraus laufen.
Diese schmelzenden Schneemänner auf den Schoko-Cookies hatte ich hier auf Pinterest entdeckt und wollte sie sofort nachmachen! Mein Plan, halbierte Eismoritz für die Hüte zu verwenden, ging leider nicht auf, weil ich nirgends welche finden konnte, aber halbierte Ritter-Sport und Schogetten-Stückchen haben auch ganz gut funktioniert. Für die Nasen habe ich erst Stücke von orangen Mamba benutzt, leider waren die sehr sehr hellorange, so dass ich später auf längliche orange Zuckerstreusel umgestiegen bin. Trotzdem hat nicht jeder sofort erkannt, was da auf den Cookies abgebildet ist...die kreativste Theorie war, dass es ein Pinguin ist, der als Bauarbeiter arbeitet (wegen des Helms!) :-))
Da ich ja praktischerweise im Dezember Geburtstag habe, kann ich immer lauter tolle Winterweihnachtssachen zu meinen Geburtstagspartys machen - unter anderem diese Rentiermuffins, die ich auf Pinterest entdeckt hatte, und die nachfolgenden Schmelzender-Schneemann-Cookies...Grundlage für diese Muffins sind mal wieder meine Allerersten Schokomuffins, aber man kann jede beliebige Sorte Muffins verwenden.

Dieses Rezept für Cashew-Toffees kommt wie die Nougatplätzchen ebenfalls aus meinem allerersten Brigitte-Plätzchenheft, und auch hier habe ich das Rezept leicht abgeändert. Das Aufkochen der Kondensmilch-Masse ist etwas schwierig, man muss wirklich aufpassen, dass nichts anbrennt und immer schön rühren, und wenn man die Masse nicht genug eindickt, blubbert sie im Ofen, braucht lange, um fest zu werden, und klebt sehr beim Schneiden. Aber mit etwas Übung klappt es ganz gut und die Toffees sind einfach so hammerlecker, dass ich mir jedes Jahr die Mühe mache - kann ich wirklich nur empfehlen!

Ja, okay, eigentlich sind es nicht Nadines Nougatplätzchen, sondern Brigittes, denn das Rezept dafür ist genau wie das nachfolgende für Cashew-Toffees aus einem Brigitte-Plätzchenheft von vor einigen Jahren. Diese Plätzchenhefte gibts ja jedes Jahr, aber diese beiden Rezepte sind meine absoluten Lieblinge und fast immer, wenn ich mir bei Plätzchen-Backsessions mit Freundinnen ein Rezept aussuchen kann, mache ich die Nougatplätzchen oder die Cashew-Toffees...und meistens beide!
Ich habe das Brigitte-Rezept leicht abgeändert, s.u.
Zum Geburtstag meiner weltbesten Schwester gab es dieses Jahr einen Handtaschenkuchen von mir, als Gutschein für eine Handtasche, und einen passenden Rennradschuh als Gutschein von ihrem Freund. Eigentlich wollte ich Roten Samtkuchen (Red velvet cake) machen, aber da ich nicht mehr so viel rote Lebensmittelfarbe hatte, dachte ich, lila wäre nett, sprich rote und blaue Pastenfarbe und dann noch lila Pulverfarbe. Naja, wie man sehen kann, gab das zusammen ein hübsch samtiges Braun...an einer Stelle konnte man allerdings mit etwas gutem Willen eine lila Strähne erkennen ;-) Ich war auch nicht so begeistert von dem verwendeten Rezept und der Kuchen ist nach dem Backen ziemlich eingefallen, aber allen anderen hat er gut geschmeckt!
Schoko-Fudge bzw. Toffees wollte ich ja schon immer mal machen. Der Unterschied zwischen Fudge und Toffees ist offiziell, dass Fudge weicher ist als Toffees, steht jedenfalls hier auf der deutschen Wiki-Seite zu Karamellbonbons. Ich habe die Begriffe bisher synonym benutzt...
Nach Durchsicht diverser Rezepte habe ich mich für das erste Mal für dieses (englisch) entschieden, das ausdrücklich als einfach (um nicht zu sagen idiotensicher) und ohne Pralinenthermometer herzustellen angepriesen wurde. Es hat auch ganz gut geklappt, aber bei diesen lustigen Volumenmaßen weiß ich nie so genau, auf welcher Höhe ich in den Meßbecher peilen sollte...daher hier auch die Gewichtseinheiten. Go metric system!
Diese niedliche und einfache Art der Plätzchenverzierung habe ich wie so vieles auf Pinterest entdeckt. Meine Rentiere sind allerdings absichtlich dunkler dank Kakao im Teig, und ich dachte, eine Herzform wäre nett - auch wenn das dazu führte, dass die Herzchen für "Ren-Mäuse" und die rund gezackten für "Ren-Igel" gehalten wurden!
Wenn man so viele von den Plätzchen verziert wie ich, dauert es trotz der Einfachheit seine Zeit...aber das war es Wert, oder? Und man hat ganz viele Plätzchen zu verteilen, was immer gut ist. :-) Ich habe den gleichen Teig benutzt wie für die Nichtlustig-Lemming-Kekse.
Zum Geburtstag meiner Mama gab es dieses Jahr eine tiefgefrorene und aufgetaute Torte, da meine Schwester und ich schon am Wochenende davor bei unseren Eltern waren. Ich wollte unbedingt mal diese Torte mit den niiiiiedlichen Schneemann-Macarons machen. Und ich wollte auch schon immer eine Regenbogentorte machen, so dass es sich anbot, beides zu verbinden: zu einer Regenbogen-Schneetorte mit Schneemann-Macarons! Weil die Mama von meiner Freundin Andrea ein paar Tage früher Geburtstag hat, haben wir die Torte gleich doppelt gebacken und so konnte ich auch noch ein Stück davon probieren :-D
Eigentlich wollte ich dieses Jahr eine Halloweenparty machen und hatte schon jede Menge Ideen, was es alles geben sollte. Nachdem dieser Plan sich spontan geändert hatte, war ich an Halloween zu einer lieben Kollegin eingeladen und habe mir als meinen Beitrag zum Fingerfood-Buffet aus all meinen Halloween-Ideen diese Fledermausmuffins ausgesucht. Meine sind zwar nicht so niedlich wie das Original mit Minimuffins und groooßen Augen, dafür sehen sie auch ein bisschen halloweenig und fies aus, wie sich das gehört!