Donnerstag, 22. November 2012

Regenbogen-Schneetorte mit Schneemann-Macarons

Zum Geburtstag meiner Mama gab es dieses Jahr eine tiefgefrorene und aufgetaute Torte, da meine Schwester und ich schon am Wochenende davor bei unseren Eltern waren. Ich wollte unbedingt mal diese Torte mit den niiiiiedlichen Schneemann-Macarons machen. Und ich wollte auch schon immer eine Regenbogentorte machen, so dass es sich anbot, beides zu verbinden: zu einer Regenbogen-Schneetorte mit Schneemann-Macarons! Weil die Mama von meiner Freundin Andrea ein paar Tage früher Geburtstag hat, haben wir die Torte gleich doppelt gebacken und so konnte ich auch noch ein Stück davon probieren :-D

Freitag, 2. November 2012

Fiese Fledermaus-Muffins


Eigentlich wollte ich dieses Jahr eine Halloweenparty machen und hatte schon jede Menge Ideen, was es alles geben sollte. Nachdem dieser Plan sich spontan geändert hatte, war ich an Halloween zu einer lieben Kollegin eingeladen und habe mir als meinen Beitrag zum Fingerfood-Buffet aus all meinen Halloween-Ideen diese Fledermausmuffins ausgesucht. Meine sind zwar nicht so niedlich wie das Original mit Minimuffins und groooßen Augen, dafür sehen sie auch ein bisschen halloweenig und fies aus, wie sich das gehört!

Samstag, 27. Oktober 2012

(Halloween-) Ausstechformen selber biegen

Auf die Idee, Ausstecher selbst zu biegen, kam ich, als ich total niedliche Lebkuchen-Rentiere in einer Bäckerei sah und auch welche backen wollte. Nachdem das gleich gut geklappt hatte, habe ich auch für Halloween letztes Jahr Ausstecher für Lebkuchen in Form eines Geists und eines Kürbis gebogen, und da ich dieses Jahr endlich schwarze Lebensmittelfarbe habe, möchte ich noch eine schwarze, buckelnde Katze und eine Fledermaus biegen. Ach ja, und meine Form für Nichtlustig-Lemminge habe ich ja hier schon gezeigt. Wie in diesem Beitrag versprochen folgt also jetzt meine Anleitung zum Biegen von Ausstechförmchen - die einem ungeahnte Möglichkeiten voller Kreativität eröffnen ;-)

Freitag, 19. Oktober 2012

Schoko-Kokos-Muffins mit Fondant-Frangipani

Letztes Wochenende habe ich an einer buddhistischen Zeremonie teilgenommen. Das Essen bei solchen Zeremonien ist meistens wunderbar vielfältig, und da mein Vater fleißig mitorganisiert hat, wollte ich auch etwas passendes backen. Die Symbolblume des Buddhismus ist eigentlich die Lotusblüte, aber in allen buddhistischen Tempeln, die ich bisher gesehen habe, wachsen auch Frangipani (auf Sri Lankisch heißen sie Aralia), die auch bekannt sind unter dem Namen Tempelbaum oder "Temple Flower", eben weil sie in jedem Tempel angepflanzt werden. Im Gegensatz zu den Lotusblüten konnte ich mir vorstellen, Frangipani aus Gelatinefondant herzustellen, und damit war die Muffindeko entschieden!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Lieblingsblog :-)

Juhu! :-) 
Bei der Aktion "Liebster Blog" hat sich Dani von Gingered Things meinen Blog als einen Ihrer fünf liebsten Blogs ausgesucht. Ein ganz liebes Dankeschön! 
Zumal meiner der einzige "Backblog" ist, die anderen und auch Gingered Things haben ihren Schwerpunkt auf DIY - ich finde allerdings, dass sich das auch prima mit Backen kombinieren lässt... :-)

Montag, 8. Oktober 2012

Allererste Schokomuffins


Die allerersten Muffins, die ich je gebacken habe, stammen aus einem längst vergessenen Rezeptbuch, das eine Schulfreundin einst aus der Stadtbibliothek ausgeliehen hatte. Ja, damals gab es noch kein Internet bei uns!
Zwischenzeitlich verschollen, habe ich das Rezept mittlerweile wieder ausgegraben und finde es noch so gut wie eh und je. Sophias Schnelle Schokomuffins sind bis auf den flüssigeren Teig sehr ähnlich, weil ich damals versucht hatte, das verschollene Rezept aus dem Kopf zu reproduzieren...hier also meine allerallerallerersten Schokomuffins! Tadah!

Sonntag, 30. September 2012

Holunderbeeren-Sirup


Nachdem sowohl mein Fliedersirup als auch mein Holunderblütensirup schon lange komplett ausgetrunken oder verschenkt ist, dachte ich mir, wie toll von der Natur, dass sie den Holunder so gebaut hat, dass man eine zweite Chance bekommt und von August bis Oktober nochmal Holunderbeerensirup machen kann! Wie die anderen Sirupe passt der Holunderbeerensirup ebenfalls hervorragend zu Sekt, Prosecco, Mineralwasser, Eis und andere Desserts.
Wo der Holunder steht, wusste ich ja noch, und so machte ich mich auf einer sonnigen Heimfahrt ans Sammeln. Naja. Stellte sich raus, dass die tollsten und vollsten Holunderbeerendolden gaaaaanz weit oben hängen, wo es schön sonnig ist und keiner zum Pflücken hinkommt. Ich hab aber doch ein paar erwischt und sogar mit verschiedenen Entsaftungs-Methoden experimentiert und zwei Chargen Holundersirup gemacht...denn Holunderbeeren sind gesund, stärken das Immunsystem, enthalten viel Vitamin C und können dazu dienen, Fieber zu senken, sagt das Internet - ich werde das bei Gelegenheit mal testen!

Sonntag, 23. September 2012

Süßes Pesto von Minze und Melisse - und Tafellackdeckel!

Hurrah! Ich habe einen sehr effektiven Weg gefunden, die Minze- und Zitronenmelissenflut im Garten einzudämmen und die Kräuter gleichzeitig auf sehr leckere Art zu konservieren: Pesto! Denn Pesto kann auch mal süß sein und ist dann ein hervorragender Kontrastpunkt zu Süßspeisen wie Panna Cotta, Crème Brulée, Eis, und eigentlich zu allem! 
Außerdem habe ich eine neue Beschriftungstechnik für Gläserdeckel ausprobiert: das Lackieren mit Tafelfarbe! Geht ganz einfach und ist sogar Spülmaschinen-fest!

Freitag, 14. September 2012

Stockbrot mit Kräutern


In letzter Zeit scheint es, dass Stockbrot wieder sehr in Mode gekommen ist, und da ich diesen Trend als Kind wohl verpasst habe, wollte ich das unbedingt auch mal ausprobieren! Am Wochenende war es soweit, wir waren zum Grillen eingeladen und unser Mitbringsel war außer den Zitronen-Baiser-Cupcakes Teig für Stockbrot.
Leider hatte ich nicht soweit nachgedacht, die Gastgeber nach dem Grill zu fragen, es war nämlich die Sorte Grill, wo ein Deckel drauf gehört, und damit kommt man nur schlecht zum Stockbrot grillen - zumal bei einer Grillfeier natürlich dauernd irgendwas auf dem Grill liegt! Und so gab es 2/3 des Teiges als "Backofenbrot" und nur 2 Stockbrote zum Testen - die gingen aber dann erstaunlich gut weg, dafür, dass alle schon pappsatt waren von den ganzen gegrillten Delikatessen! ;-)

Mittwoch, 12. September 2012

Kekse des Todes - Nichtlustig-Lemminge und Tod

Mein bester Freund Fabian hat heute Geburtstag, und weil er die Nichtlustig-Comics von Joscha Sauer liebt und auch immer gerne als Buch oder Postkartenkalender verschenkt, hatte meine Schwester die Idee, ihm Kekse zu backen und zusammen mit einer Nichtlustig-Postkarte zu schicken. Und weil ich immer gerne Motto-getreu bin, sollten es von mir natürlich Nichtlustig-Kekse sein!
Von den Nichtlustig-Figuren eignen sich der Tod und die Lemminge am besten - weil sie braun und einigermaßen einfach zu gestalten sind. Ich wollte also Lemminge backen und habe dazu einen Mandel-Mürbteig mit etwas Kakao gemacht. Meine Schwester wollte süße Brezelchen aus Erdnuss-Schoko-Mürbteig machen, hat dann aber die Hälfte des Teiges für Tod-Plätzchen abgegeben, so dass die Farben dem Original sehr nahe kommen - auch wenn die Größenverhältnisse nicht ganz passen ;-)

Sonntag, 9. September 2012

Ananassalbei-Tee mit Zitrone


Der Sommer schien ja kurzzeitig vorbei zu sein, so dass ich die Teesaison eingeläutet habe. Zudem wächst mir der Ananassalbei wirklich bald über den Kopf, darum suche ich gerade nach Wegen, viel davon zu verbrauchen. ;-) Anscheinend gefällt es ihm besonders in meinem Kräuterbeet, denn alle anderen Kräuter wachsen normal bzw. werden von ihm überschattet!
Genau wie aus Minze, Zitronenmelisse und Salbei kann man daraus einen leckeren Tee machen, der darüber hinaus viel besser schmeckt als der Tee aus richtigem Salbei - angeblich ist er aber auch nicht ganz so gesund wie Salbeitee. Ich werde übrigens nicht alles aufbrauchen (wahrscheinlich schaffe ich es auch nicht, so viel Tee zu trinken), denn die rote Blüte des Ananassalbei soll sehr sehr schön sein!

Mittwoch, 29. August 2012

Post aus meiner Pâtisserie

Wie schon stolz im letzten Post angekündigt, habe ich ja zum ersten mal an der Aktion Post aus meiner Küche teilgenommen - weil ich die Idee einfach toll finde! Man bekommt dabei einen Tauschpartner zugewiesen, kann sich mit ihm oder ihr präventiv in Bezug auf Lebensmittelunverträglichkeiten austauschen und schickt sich dann gegenseitig Pakete mit Leckereien. Außerdem werden die Fotos der Leckereien und die dazu gehörigen Blogs auf einer Pinterest-Seite gepinnt, die dem Motto gemäß eine virtuelle Picknickwiese darstellt. Genial! Schaut mal rein, da sind echt tolle Sachen dabei - und alle sooo schööön verpackt!

Blaubeer-Schoko Cake-Pops...oder Pralinen

Für die Picknicks-Tauschaktion "Post aus meiner Küche" wollte ich mir natürlich ein neues cooles Rezept ausdenken. Nachdem meine Tauschpartnerin meinte, sie fände den Blaubeer-Kuchen in meinem Blog toll und liebe Blaubeeren, wollte ich also etwas mit Blaubeeren machen und weil ich auch schon lange mal CakePops machen wollte und dachte, die sind doch klein und kompakt und gut zu verschicken, habe ich mir dieses Rezept ausgedacht.
Meine Begeisterung war groß, als ich sowohl genau richtig große Holzstiele im Bastelschrank als auch ein weiß beschichtetes Brett in genau der richtigen Größe gefunden habe, das schon vier Löcher hatte und sich perfekt als abwischbarer CakePop-Ständer eignet!

Dienstag, 28. August 2012

Zitronen-Baiser-Cupcakes mit Zitronen-Curd

Bei meinen Eltern gibt es einen genialen Zitronenbaum, der zur Zeit extrem viele Früchte trägt. Das hat mich inspiriert, diese Zitronen-Baiser-Cupcakes mit Zitronen-Curd zu machen!
Außerdem war in der nächsten Stadt ein Flohmarkt und da ich schon länger nach einer altmodischen Tortenplatte mit Fuß suche, habe ich die Augen offen gehalten und tatsächlich eine gefunden!
Ich finde sie klassisch altmodisch, aber nicht allzu gruslig kitschig, und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl ;-)
Ich habe mehr Zitronen-Curd gemacht, als man für die 12 Cupcakes braucht - obwohl der Curd sich nur ein ein paar Tage hält, dachte ich, ich friere ihn ein und benutze ihn mal wieder für Cupcakes oder als Garte-Füllung oder als Brotaufstrich....lecker!


Sonntag, 26. August 2012

Erdbeer-Lavendel-Vanille-Marmelade

Mit Schwesterherz bei den Eltern zu Besuch konnten wir eine reiche Lavendelernte einfahren, die wir in Lavendelkissen und dieser fantastischen Marmelade (natürlich die Idee meiner Schwester!) verarbeitet haben. Das Aroma von Erdbeeren, Vanille und Lavendel harmoniert noch besser als gedacht!

Getreide

Auf meinen täglichen Radfahrten zur Arbeit durch das schöne Münchner Umland genieße ich abgesehen von vielen Wiesenblumen auch idyllische Landschaften mit Getreidefeldern. Es ist wirklich hübsch anzuschauen, wie sich die Feldabschnitte mit der Zeit von Grüntönen zu einem satten Gelb hin verfärben, bis am Ende nur noch kompakte Strohballen übrig sind.
Und weil ich ja durchaus verschiedene Mehlsorten für mein Gebäck benutze, dachte ich, blogge mal über die Getreidesorten und sonstiges Essen, was so am Wegesrand wächst.

Freitag, 17. August 2012

Brezel-Korb für den Biergarten

Aus Hefeteig lassen sich ja die tollsten Sachen flechten und was man für den Biergarten immer gut brauchen kann, ist ein Korb. 
Diesen Geschenkkorb für eine Biergarten-Geburtstagsparty konnten wir zwar nicht wirklich zum Transport der enthaltenen Dinge benutzen, aber zumindest hat er sie hübsch präsentiert! 
Und über die Theorie des Korbflechtens habe ich auch einiges gelernt...
Der Teig ist genau der gleiche wie der hier beschriebene Brezelteig, der sich sehr gut verarbeiten lässt!

Donnerstag, 16. August 2012

Riesen-Wiesn-Brezeln

Brezeln (oder Brezn, wie der Bayer sagt) liebe ich ja schon immer. Nach einiger Zeit in Bayern wurde mir klar, dass es durchaus Unterschiede zwischen schwäbischen und bayerischen Brezeln gibt - die Brezelarme sitzen bei den bayerischen Brezeln weiter oben und sind dicker, bei den schwäbischen Brezeln ist der Bauch dicker und wird in der Mitte ordentlich aufgeschnitten, während in Bayern alles unkontrolliert irgendwo aufplatzt. ;-) Meine Riesen-Wiesn-Brezeln sind natürlich auch bayerische Brezn und genauso habe ich sie auch gestaltet. 
Was die Lauge betrifft, gibt es im Internet heiße Diskussionen, ob die echte Natronlauge (NaOH) oder die Natriumcarbonatlösung (Na2CO3) besser zu benutzen ist. Ich habe beides getestet, wobei sich die großen Wiesn-Brezeln nur mit Natronlauge herstellen lassen, weil man bei der Natriumcarbonatlösung das Gebäck eine Weile kochen lassen muss und das mit den großen Brezeln platztechnisch nicht wirklich funktionieren würde. Bei kleinerem Gebäck klappt es aber ganz gut, s.u. 
Für diese Brezeln habe ich helles Dinkelmehl (Typ 630) benutzt, das von den Backeigenschaften her ähnlich wie Weizenmehl Typ 550 ist. Aus der Teigmenge kann man statt der 4 Wiesn-Brezn auch 16 normale Brezeln oder einen Brezenkorb herstellen!

Sonntag, 12. August 2012

Schneller Blaubeerkuchen mit Mandelbiskuit

Heute war perfektes Wetter zum Blaubeerpflücken, was wir dann unter einem strahlend blauen Himmel auch begeistert getan haben. Blaubeeren pflücken sich viel leichter als Erdbeeren, da man nicht am Boden rumrutschen muss, sondern einem die Beeren bequem in ergonomischer Arbeitshöhe quasi ins Körbchen fallen. Außerdem sind sie wahnsinnig gesund! Da wir spontan zum Abendessen eingeladen wurden, habe ich ebenso spontan mal wieder versucht, einen Biskuit-Obstkuchenboden zu backen - diese Tarteform ist nämlich auch so eine, aus der der Kuchen sehr ungern rauskommt! Dafür kann man damit Sonntags spontan einen Biskuitboden backen, wenn man keinen kaufen kann...und man kann einen Mandelbiskuit backen, die gibts nämlich garnicht zu kaufen!

Samstag, 11. August 2012

Hugo Cubos: Minze-Holundersirup-Eiswürfel

Mein geliebter Kräutergarten wächst mir gerade ein bisschen über den Kopf, daher überlege ich, wie ich möglichst viele frische Kräuter für den Winter konservieren kann. Manche Kräuter eignen sich zum trocknen, andere verlieren dabei ihr Aroma und sollten lieber in Öl aufbewahrt oder eingefroren werden. Zum Einfrieren eignet sich als Trägerflüssigkeit außer Wasser auch geschmolzene Butter, wenn man vorher schon weiß, dass man die Kräuter später mit Butter benutzen möchte, z.B. Salbeibutter...
Und so kam ich auf die Idee, die Minze-Flut dieses Jahr kombiniert mit dem Holundersirup in "Hugo-Cubos" einzufrieren: Eiswürfel, denen zum fertigen Hugo nur noch Prosecco und evtl. etwas Limette fehlt und die den trendigen Sommer-Aperitiv so bis in den Winter hochverfügbar machen :-) Als alkoholfreie Version kann man das Ganze übrigens auch sehr lecker mit Tonic Water und Mineralwasser kombinieren!