Dienstag, 28. August 2012

Zitronen-Baiser-Cupcakes mit Zitronen-Curd

Bei meinen Eltern gibt es einen genialen Zitronenbaum, der zur Zeit extrem viele Früchte trägt. Das hat mich inspiriert, diese Zitronen-Baiser-Cupcakes mit Zitronen-Curd zu machen!
Außerdem war in der nächsten Stadt ein Flohmarkt und da ich schon länger nach einer altmodischen Tortenplatte mit Fuß suche, habe ich die Augen offen gehalten und tatsächlich eine gefunden!
Ich finde sie klassisch altmodisch, aber nicht allzu gruslig kitschig, und bin sehr zufrieden mit meiner Wahl ;-)
Ich habe mehr Zitronen-Curd gemacht, als man für die 12 Cupcakes braucht - obwohl der Curd sich nur ein ein paar Tage hält, dachte ich, ich friere ihn ein und benutze ihn mal wieder für Cupcakes oder als Garte-Füllung oder als Brotaufstrich....lecker!


Sonntag, 26. August 2012

Erdbeer-Lavendel-Vanille-Marmelade

Mit Schwesterherz bei den Eltern zu Besuch konnten wir eine reiche Lavendelernte einfahren, die wir in Lavendelkissen und dieser fantastischen Marmelade (natürlich die Idee meiner Schwester!) verarbeitet haben. Das Aroma von Erdbeeren, Vanille und Lavendel harmoniert noch besser als gedacht!

Getreide

Auf meinen täglichen Radfahrten zur Arbeit durch das schöne Münchner Umland genieße ich abgesehen von vielen Wiesenblumen auch idyllische Landschaften mit Getreidefeldern. Es ist wirklich hübsch anzuschauen, wie sich die Feldabschnitte mit der Zeit von Grüntönen zu einem satten Gelb hin verfärben, bis am Ende nur noch kompakte Strohballen übrig sind.
Und weil ich ja durchaus verschiedene Mehlsorten für mein Gebäck benutze, dachte ich, blogge mal über die Getreidesorten und sonstiges Essen, was so am Wegesrand wächst.

Freitag, 17. August 2012

Brezel-Korb für den Biergarten

Aus Hefeteig lassen sich ja die tollsten Sachen flechten und was man für den Biergarten immer gut brauchen kann, ist ein Korb. 
Diesen Geschenkkorb für eine Biergarten-Geburtstagsparty konnten wir zwar nicht wirklich zum Transport der enthaltenen Dinge benutzen, aber zumindest hat er sie hübsch präsentiert! 
Und über die Theorie des Korbflechtens habe ich auch einiges gelernt...
Der Teig ist genau der gleiche wie der hier beschriebene Brezelteig, der sich sehr gut verarbeiten lässt!

Donnerstag, 16. August 2012

Riesen-Wiesn-Brezeln

Brezeln (oder Brezn, wie der Bayer sagt) liebe ich ja schon immer. Nach einiger Zeit in Bayern wurde mir klar, dass es durchaus Unterschiede zwischen schwäbischen und bayerischen Brezeln gibt - die Brezelarme sitzen bei den bayerischen Brezeln weiter oben und sind dicker, bei den schwäbischen Brezeln ist der Bauch dicker und wird in der Mitte ordentlich aufgeschnitten, während in Bayern alles unkontrolliert irgendwo aufplatzt. ;-) Meine Riesen-Wiesn-Brezeln sind natürlich auch bayerische Brezn und genauso habe ich sie auch gestaltet. 
Was die Lauge betrifft, gibt es im Internet heiße Diskussionen, ob die echte Natronlauge (NaOH) oder die Natriumcarbonatlösung (Na2CO3) besser zu benutzen ist. Ich habe beides getestet, wobei sich die großen Wiesn-Brezeln nur mit Natronlauge herstellen lassen, weil man bei der Natriumcarbonatlösung das Gebäck eine Weile kochen lassen muss und das mit den großen Brezeln platztechnisch nicht wirklich funktionieren würde. Bei kleinerem Gebäck klappt es aber ganz gut, s.u. 
Für diese Brezeln habe ich helles Dinkelmehl (Typ 630) benutzt, das von den Backeigenschaften her ähnlich wie Weizenmehl Typ 550 ist. Aus der Teigmenge kann man statt der 4 Wiesn-Brezn auch 16 normale Brezeln oder einen Brezenkorb herstellen!

Sonntag, 12. August 2012

Schneller Blaubeerkuchen mit Mandelbiskuit

Heute war perfektes Wetter zum Blaubeerpflücken, was wir dann unter einem strahlend blauen Himmel auch begeistert getan haben. Blaubeeren pflücken sich viel leichter als Erdbeeren, da man nicht am Boden rumrutschen muss, sondern einem die Beeren bequem in ergonomischer Arbeitshöhe quasi ins Körbchen fallen. Außerdem sind sie wahnsinnig gesund! Da wir spontan zum Abendessen eingeladen wurden, habe ich ebenso spontan mal wieder versucht, einen Biskuit-Obstkuchenboden zu backen - diese Tarteform ist nämlich auch so eine, aus der der Kuchen sehr ungern rauskommt! Dafür kann man damit Sonntags spontan einen Biskuitboden backen, wenn man keinen kaufen kann...und man kann einen Mandelbiskuit backen, die gibts nämlich garnicht zu kaufen!

Samstag, 11. August 2012

Hugo Cubos: Minze-Holundersirup-Eiswürfel

Mein geliebter Kräutergarten wächst mir gerade ein bisschen über den Kopf, daher überlege ich, wie ich möglichst viele frische Kräuter für den Winter konservieren kann. Manche Kräuter eignen sich zum trocknen, andere verlieren dabei ihr Aroma und sollten lieber in Öl aufbewahrt oder eingefroren werden. Zum Einfrieren eignet sich als Trägerflüssigkeit außer Wasser auch geschmolzene Butter, wenn man vorher schon weiß, dass man die Kräuter später mit Butter benutzen möchte, z.B. Salbeibutter...
Und so kam ich auf die Idee, die Minze-Flut dieses Jahr kombiniert mit dem Holundersirup in "Hugo-Cubos" einzufrieren: Eiswürfel, denen zum fertigen Hugo nur noch Prosecco und evtl. etwas Limette fehlt und die den trendigen Sommer-Aperitiv so bis in den Winter hochverfügbar machen :-) Als alkoholfreie Version kann man das Ganze übrigens auch sehr lecker mit Tonic Water und Mineralwasser kombinieren!

Sonntag, 22. Juli 2012

Watalappam

Watalappam ist das Lieblingsdessert von meinem Papa und wird daher meist einmal im Jahr zu seinem Geburtstag gemacht. Ursprünglich stammt dieser Pudding aus Palmzucker und Kokosmilch wohl aus Malaysia, ist aber mittlerweile in ganz Sri Lanka sehr beliebt und bekannt. Die exotischste Zutat dabei ist "Jaggery", ein sehr brauner Zucker, der aus Dattelpalmen hergestellt wird, in Halbkugelform gepresst verkauft wird und meistens nur in indischen Asialäden verfügbar ist. Eigentlich gehören auch Cashewnüsse dazu, z.B. gehackt darüber gestreut oder mitgebauten, aber auch Mango passt gut dazu! Jaggery mit braunem Zucker zu ersetzen habe ich noch nicht versucht, es soll aber gehen laut Internet, wo ich dieses Rezept gefunden habe (wie immer etwas abgeändert) ;-)

Freitag, 13. Juli 2012

Zimtschnecken mit Hermann (Kanelbullar)

Meine kluge Schwester hat mal wieder was tolles entdeckt: den Hermann-Sauerteig! Als wir Kinder waren, ging der mal um, mit Elementen von Kettenbrief und Tamagotchi ("ich muss heim, meinen Hermann füttern"), aber da kannten wir das leckere Zimtschneckenrezept noch nicht, das Schwesterherz bei Chefkoch.de gefunden hat. Ich finde, es schmeckt besser als alle anderen Hermann-Kuchen, es mag am Kardamom liegen, der auch bei original schwedischen Kanelbullar nicht fehlen darf. Für den Hermann-Grundteig gibt es Rezepte ohne Hefe, mit Hefe, oder zum Umzüchten mit anderem Sauerteig.
Ich halte mich recht genau an das Zimtschneckenrezept, nur nehme ich mehr Hermann und bestreiche mit Milch statt Ei, auch das Bestreuen mit Zimt und Zucker am Ende lasse ich weg - hier also meine Variante!

Montag, 9. Juli 2012

Bits und so 300 - Club Mate Kuchen mit Gelatinefondant

Mein guter Freund Timo betreibt einen sehr erfolgreichen deutschen Technikpodcast namens Bits und so. Gestern war ein großes Event zur 300sten Folge, die live im Münchner Gasteig aufgenommen wurde, und dazu sollte natürlich auch ein passender Kuchen nicht fehlen! Da in diesen Kreisen heutzutage entgegen vieler Vorurteile nicht mehr Cola, sondern Club Mate getrunken wird, habe ich dieses Rezept gefunden, testgebacken und ein bisschen nach meinem Geschmack angepasst.
Der Kuchen schmeckt nicht stark nach der Club Mate Limo, aber trotzdem sehr lecker und harmoniert sehr schön mit der Ganache aus Zartbitter-Schokolade und der Süße des Fondants. Passend zum Logo des Events - eine halb verpixelte 300 - konnte ich mal meine grüne Lebensmittelfarbe benutzen (obwohl das Verpixeln in dieser analogen Welt und auf weiß statt schwarz wirklich nicht einfach war) und wieder mal Gelatinefondant machen, und bei der Suche nach den Kerzen hab ich auch meine tollen Buchstabenstempel wiedergefunden! Für die Nicht-Informatiker: die Kerzen sind nicht kaputt, sondern lesen sich binär ;-)
1*256+0*128+0*64+1*32+0*16+1*8+1*4+0*2+0*1= 300 oder 100101100

Sonntag, 8. Juli 2012

Gelatinefondant

Meine ersten Dekorationen habe ich mit Marzipan, verknetet mit Puderzucker und Lebensmittelfarbe gemacht, dann entdeckte ich Marshmallowfondant und schließlich dieses fantastische Gelatinefondant. Wikipedia sagt dazu: "Fondant (frz. „schmelzend“) ist die Bezeichnung für eine weiche,  pastöse Zuckermasse,  die zur Herstellung verschiedener Süßwaren verwendet wird,  vor allem für die danach benannten Fondants." Da ich den Karamellsirup aus den Rezeptkommentaren in München nicht gefunden habe und einen ganz scheußlich schmeckenden, bröckeligen Misserfolg für die Tonne mit Grafschafter Rübensirup schon hinter mir habe, benutze ich immer diesen einfach herzustellenden Glukosesirup.
Da ich gerade einen Kuchen mit Gelatinefondant plane, habe ich heute eine Portion Fondant gemacht, die bis morgen ruhen kann und dann weiter verarbeitet wird. Gelatinefondant ist weniger zäh als Marshmallowfondant, hält sich sehr lange im Kühlschrank oder eingefroren und schmeckt auch nicht zu süß (für Fondant). Ich kann es nur empfehlen!

Sonntag, 1. Juli 2012

Rezept für die Ehe - Yin-Yang Torte aus heller und dunkler Schoko-Mousse


Diese Torte habe ich exklusiv zur Hochzeit unserer Freunde Raphaela und Martin kreiert - Herzlichen Glückwunsch Euch beiden! Das YinYang -Symbol steht für die Vereinung von Komplementärem oder sogar Gegensätzen zu Harmonie, für Frau und Mann, dunkel und hell. Die Torte könnt Ihr wunderbar als Paar zubereiten, jeder sucht sich eine Farbe aus und macht einen Biskuit und eine Mousse, die dann in schöner Harmonie kombiniert werden. Natürlich kann man die Torte dann auch gemischt zusammensetzen, um von den Gegensätzen zu profitieren, die weiße Mousse etwa ist etwas süßer als die dunkle und harmoniert so auch mit dem dunklen Biskuit sehr gut!


Sonntag, 24. Juni 2012

Schoko-gefüllte Erdbeeren: Schokoerdbeeren mal anders!

Nachdem ich gestern wieder beim Erdbeeren pflücken war und daher Gelegenheit hatte, mir auch endlich einige große Exemplare zu organisieren, wurde es Zeit für diese fantastischen Schoko-Erdbeeren (Idee von diesem englischen Blog). Ich habe 50 g weiße und 100 g Vollmilchkuvertüre benutzt. Endlich Schoko-Erdbeeren, von denen keine Schokolade absplittert und die einem nicht die Finger verkleben! :-)

Freitag, 22. Juni 2012

Hollerkiachl (Holunderküchlein) mit Himbeersoße


Hollerkiachl sind ein weiteres saisonales und anscheinend auch sehr regionales (typisch bayerisches) Gebäck aus Holunderblütendolden, die in Teig gehüllt  frittiert oder ausgebacken werden. Dabei nutzt man die praktischen Stiele als Griff.
Man kann die Hollerkiachl auch mit Bierteig machen, ich hab es fürs erste Mal mit klassischem Pfannkuchenteig versucht - auch weil ich kein Bier im Haus hatte ;-)
Dieses Mal habe ich einen ungefährlicheren Holunderbusch genutzt und keine Blessuren davon getragen - da schmecken die Kiachl doch gleich doppelt so gut!

Montag, 18. Juni 2012

Kartoffelbrot vom Blech

Wir hatten Kartoffelbrot mal zu einem 3-Gänge-Menü in einem schicken Restaurant serviert bekommen und fanden es total genial - und so kam es, dass dieses Kartoffelbrot vom Blech das allererste von vielen Rezepten von Chefkoch.de war, das ich nachgebacken habe, genau genommen habe ich Chefkoch.de dadurch entdeckt.
Das Brot ist kinderleicht zusammen zu rühren und gelingt mir immer. Die Zutaten kann man gut vorrätig haben und ist so immer gerüstet für die spontane Grillparty am Sonntag nachmittag, wenn es nirgendwo Brot zu kaufen gibt - abgesehen davon, dass es mir zum Grillen besser schmeckt als jedes andere Brot! Ich wandle das Rezept von Chefkoch.de immer ein wenig ab, es folgt also meine Variante.

Sonntag, 10. Juni 2012

Sophias schnelle Schokomuffins

 Zum ersten Geburtstag unserer Nichte Sophia gab es Schokomuffins mit Essknete-Bauklötzen. Gegessen hat sie allerdings keinen davon, weil sie eines dieser seltenen Kinder ist, das nur gesundes Essen mag - keinen Kuchen! Naja, sie ist ja nicht mit mir verwandt, sonst würde ich mich schon sehr wundern ;-) Zur Abwechslung und damit man die Deko auf den Muffins besser sieht habe ich mal wieder lustige bunte Muffinförmchen statt Backpapierquadrate benutzt.

Samstag, 9. Juni 2012

Brot und Salz auf Bayerisch

Als Geschenk zur Wohnungseinweihung finde ich Brot und Salz immer schön - man kann es eigentlich immer (auf)brauchen, auch wenn noch so viele Gäste die gleiche Idee hatten, und nach dem Motto "Brot und Salz, Gott erhalt's" schließt es auch gleich gute Wünsche und ein bisschen netten Aberglauben mit ein. Wenn man das Brot und Salz auch noch rustikal verpacken will, eignet sich ein Holzbrett, und hier im traditionsbewussten Bayern kommt ein "Königlich bayerischer Brotzeitteller" immer gut an. Weil ich so einen nur einmal während der Wiesnzeit in der Innenstadt gesehen habe und personalisiert eh besser ist, haben wir ihn dieses Mal selbst gemacht. Das Wappen sollte natürlich trotzdem nicht fehlen und daher auf dem
Brot landen, hatte ich mir überlegt. Gebacken habe ich das Brot in den Holzkörbchen von hier, und mit im Paket dabei war noch ein Glas Rhabarber-Erdbeer-Chutney, da wir zum Grillen eingeladen waren.

Lötbrennen - Kräutergartenschilder und Brotzeitbretter


Manchmal braucht man für die gebackenen Werke ja auch gebastelte Untermalung und eine solche, sehr hübsche und flexible möchte ich heute vorstellen: das Lötbrennen, also das Einbrennen von Verzierungen auf Holz mit einem handelsüblichen Lötkolben. Die Idee kam mir, weil ich für meinen mittlerweile unübersichtlichen Kräutergarten ein paar kleine Marker aus Eis-Stielen machen wollte, und manche dieser Eis-Stiele sind schon mit eingebranntem Text beschriftet. Nachdem es mit den Eis-Stielen super geklappt hat, ich ein "Königlich bayerisches Brotzeitbrett" für "Brot und Salz" für einen Freund gebraucht habe und ich die Idee mit der Personalisierung sehr nett fand, habe ich mich an das nächstgrößere Objekt gewagt - seht selbst!

Montag, 4. Juni 2012

Tappa-Lauf Rotweinkuchen mit Essknete-Figuren


Wir hatten beim DLR vor einigen Wochen einen sehr lustigen Schrittwettbewerb, bei dem es darum ging, ein bisschen fitter zu werden und mittels Schrittzählern festzustellen, wie weit man täglich so geht - und um natürlich gegen die anderen Abteilungen anzutreten und sich gegenseitig zu motivieren! Der Schrittwettbewerb verlief virtuell von Berlin über alle deutschen DLR Standorte nach Oberpfaffenhofen, und seinen Fortschritt bekam man mit solchen netten Spielfiguren angezeigt.
Meine Abteilung hat zwar nicht gewonnen, aber wir sind immerhin die ersten in der ganzen Einrichtung Raumflugbetrieb und haben uns somit einen Kuchen verdient :-)

Sonntag, 3. Juni 2012

Rhabarber-Erdbeer-Chutney

Der Begriff des Chutney kommt aus der indischen Küche und bezeichnet dort eine süßsaure, oft auch scharfe Soße, die meistens frisch zubereitet wurde. Erst die Engländer gingen dazu über, Chutneys Marmeladen-ähnlich einzukochen, so dass Zucker und Essig als Konservierungsstoffe dienen. Mit selbst gepflückten Erdbeeren schmeckt das Chutney natürlich besonders gut.
Alle Chutneys passen hervorragend zu gebratenen Fleisch (hallo Grillsaison!), aber auch zu Käse oder Fisch und natürlich auch zu Reis und Currygerichten der indischen oder srilankischen Küche!