Neulich (inzwischen schon wieder vor einem Jahr, so dass die Äpfel im schönen Remstal schon wieder reifen ;-)), beim Joggen zwischen Apfelbäumen im schönen Remstal, fiel mir mal wieder mein Blogpost zur Tarte Tatin Backserie von 2015 ein, und ich dachte mir, dass ich doch mal wieder Tarte Tatin backen könnte. Die schicke schwarze Backform hatte ich ja damals bei meiner Freundin Edith ausgeliehen, leider existiert diese wohl inzwischen nicht mehr, weil sie beim Steak braten zersprang. :-O Also hab ich mal selber geschaut und mir ganz günstig eine via Kleinanzeigen gekauft, und direkt im Remstal mit frisch gepflückten Äpfeln mal wieder eine Tarte Tatin gebacken nach all der langen Zeit, sehr zu Freude von Thorsten und seiner Mama. :8) Ich habe vorher ein paar neue Rezepte studiert, auch das hier von Thomas kocht, wo oft fertiger Blätterteig benutzt wird, aber irgendwie ist mir die Variante mit Mürbteig lieber. Kurz bevor wir dann wieder nach Hause fahren und die neue Tarte-Tatin-Form mit nach Hause nehmen wollten, wurde mir klar, dass die zuhause überhaupt nicht funktioniert, weil sie aus Keramik ist und wir ja bekanntlich einen Induktionsherd haben! Naja, darum wohnt die Tarte-Tatin-Form jetzt hier im schönen Remstal bei den Äpfeln und Thorstens Mama ;-)
200 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Ei
5-6 große Äpfel (ca. 800g)
200 g Zucker
130 g Butter
Zubereitung:
Die Äpfel schälen und achteln, das Einlegen in Zitronensaft, damit sie nicht braun werden, habe ich mir dieses Mal gespart, denn beim Karamellisieren werden sie ja sowieso braun...
Ich habe dieses Mal auch Achtel aus den Äpfeln geschnitten, da ich Viertel etwas unelegant und dick fand.
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Aus Mehl, Butter, Zucker und Ei einen Mürbteig kneten. Den fertigen Teig optional etwas im Kühlschrank ruhen lassen.
Dann den Zucker in der Tarte Tatin Form auf dem Herd
schmelzen.
Die Butter hinzufügen und das Ganze karamellisieren lassen.
Bei mir wurde die Masse nicht so richtig schön homogen, aber das macht wohl nichts.Wenn die Masse recht dickflüssig ist, so wie hier auf dem Bild, können die Äpfel rein.
Glatter habe ich die Karamellmasse nicht bekommen, und aus den Äpfeln tritt ja auch nochmal Flüssigkeit aus.
Also die Apfel-Achtel hinein legen.Dieses Mal habe ich die Äpfel auch noch etwas in der Pfanne geschmort. Dann die Tarte Form vom Feuer nehmen und den Mürbteig rund ausrollen.
Die Äpfel in der Form mit dem Mürbteig abdecken. Meist gibt das Falten, was aber nicht schlimm ist, da das ja der Boden der Tarte wird und die Falten beim Backen auch etwas "ausgebügelt" werden ;-) Überschüssigen Teig am Rand einfach vorsichtig in die Form stopfen (und sich dabei nicht die Finger an der heißen Form verbrennen). Die Tarte in der Form in den Backofen schieben und ca. 20 min backen, bis der Teig hübsch goldbraun ist. Dann herausnehmen, ca. 15 min abkühlen lassen, damit sich das Karamell verfestigen kann, und auf den passenden Boden der Tarte Tatin Form stürzen. Evtl. hätte ich meine noch länger erkalten lassen sollen, da recht viel Karamell rausgelaufen ist. Vanilleeis oder auch Vanillesoße passt natürlich bestens dazu!
Bon appétit, meine Lieben!
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