Sonntag, 1. Juni 2014

Panna Cotta mit Minz-Pesto

Meine liebe Freundin Raphaela (ja, die von der Yin und Yang Torte) hatte mir von ihrer Hochzeitsreise nach La Reunion ganz ganz tolle Bourbon-Vanilleschoten mitgebracht, über die ich mich riesig gefreut habe! Ich hatte seither immer vor, mal zu einem gemeinsamen Kochabend Panna Cotta damit zu machen, weil das meiner Meinung nach etwas ist, wo die besonders tolle Vanille zur Geltung kommen kann. Darum habe ich auch eine Version mit Rosmarin und eine nur mit der fabelhaften, weitgereiste Bourbon-Vanille gemacht, die die beiden extra für mich mitgebracht haben :-) Anlässlich Raphaelas Geburtstags, zu dem sie sich Café au lait Tassen gewünscht hatte, gab es die Panna Cotta also direkt in den geschenkten Tassen und für die anderen Gäste aus Blumen-Silikonförmchen. Wie ich schon hier bei meinem Kokos Panna Cotta Post erwähnt habe, habe ich das erste Mal in Italien nach meinem "Italienisch in 30 Tagen"-Buch Panna Cotta gekocht, und dieses Rezept gibts hier für Euch. :-)





Zutaten:
500 g Milch
500 g Schlagsahne
100 g Zucker
1 Vanilleschote, Mark und Schale (laut Italienisch-Buch 1 P. Vanillezucker, aber das geht natürlich nicht...)
1 P. Pulvergelatine
Optional: einige Zweige Rosmarin oder auch Lavendel
Früchte zur Dekoration: Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren
Minz-Pesto

Zubereitung:
Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen - wie Ihr seht, hab ich noch mehr von der tollen Vanille...vielleicht gibt's demnächst noch Crème Brûlée :-)
Milch, Sahne, Vanileschote, Vanillemark und Zucker in einem Topf aufkochen. Währenddessen die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.
Die Rosmarinzweige zu einer der beiden Panna Cottas hinzufügen. Ich habe mich dafür entschieden, die Panna Cotta nach dem Kochen abzuseihen, sonst könnte man den Rosmarin (und die Vanilleschote) auch in einem Teebeutel mitkochen.
 Hier übrigens die wirklich sehr hübschen Tassen mit den auch sehr hübschen Vanilleschoten ;-)
 Die Sahne-Mischung zum Kochen bringen, dabei ein bisschen rühren.
 Die Blumen-Förmchen aus Silikon und die Tassen mit kaltem Wasser ausspülen und bereit stellen.
 Analog zur ersten Panna Cotta die Rosmarin-Panna-Cotta aufkochen.
Die eingeweichte Gelatine in der heißen Sahne auflösen, dabei etwas rühren. Dann die Panna Cotta durch ein Sieb gießen oder die Vanilleschote rausfischen und auf die Förmchen verteilen.
Die Panna Cotta braucht einige Stunden (4-6), bis sie fest wird, eine ganze Nacht im Kühlschrank ist noch besser. Ich habe versucht, ein paar übrige Schälchen mit Panna Cotta zu einer Freundin zu transportieren, bevor sie annähernd fest war...es gab eine große Sauerei in der Transporttupper, obwohl ich sehr vorsichtig gefahren bin! Aber wir konnten sie trotzdem noch essen ;-)
Für die Erdbeer-Blumen ein paar kleine Erdbeeren in Scheiben schneiden und anrichten. Den Stiel der Blumen aus Minz-Pesto habe ich erst mal auf einem Teller getestet.
Das Minz-Pesto passt auch geschmacklich hervorragend zu Panna Cotta und den Früchten, die man normalerweise dazu serviert!
 Und farblich passt es doch auch ganz gut, oder?
Die gefüllten Tassen habe ich noch mit Folie verpackt und so ließen sie sich ganz gut transportieren.
Die übrige Panna Cotta für die Gäste habe ich, wo möglich, mit einem Zahnstocher vom Rand gelöst und dann auf ein Brett gestürzt.
 Die Vanillepünktchen setzen sich anscheinend dabei nach unten ab und machen ein hübsches Muster.
 Besonders bei den Rosen sieht das schick aus, weil es die Blütenränder betont - besonders s.u.
Die gestürzten Panna Cottas lassen sich eigentlich ganz gut mit einer Winkelpalette auf ein Blech setzen, so dass man sie gut transportieren kann. Das Minz-Pesto gabs im Glas dazu und fand allgemeinen Anklang ;-)
Hier bei der Kokos Panna Cotta, die ich zuletzt auch in den Silikonförmchen gemacht hatte, ist der Effekt mit den Vanillestückchen noch viel hübscher, es sieht fast aus wie Silberglitzer ;-)

Kommentare:

  1. Mhhhhhh, das klingt so lecker! Die Beeren-Blümchen sind ja allerliebst!
    GLG
    Kerstin

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    1. Danke Kerstin...hab ich irgendwann auf Pinterest gesehen und übernommen...

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