Donnerstag, 4. Januar 2018

Glücksschweinchenbrot mit Robert-Sauerteig


 Zu Silvester war ich dieses Jahr wieder auf einer Party mit Mitbring-Buffet, allerdings mit dem Motto "Indisch", und dabei stieß ich auf diese leckere Mulligatawny-Suppe, bekannt aus "Dinner For One" und damit ultimativ indisch UND sehr Silvester-tauglich! :-) Glücksschweinchen wollte ich aber trotzdem machen, und zwar dieses mal mit Robert Sauerteig, der ja regelmäßig gefüttert und gebacken werden will und nach dem noch ungebloggten Panettone und den Brotschalen mal wieder dran war! Auch aus den Schweinchen könnte man Suppenschalen machen, aber wir haben es einfach in Stücke geschnitten dazu gegessen, bzw. am nächsten Tag getoastet.
Ein Frohes Neues Jahr Euch allen! Bleibt gesund und schweinderlglücklich, und haltet die Öhrchens steif! 
Zutaten für 6 mittlere Schweinchen:
290 g Sauerteig-Ansatz (aus 125 g Weizenmehl, 125 g Wasser, 40 g Sauerteig) 
900 g Mehl Typ 550
500 ml l Wasser
40 g Salz
1 Würfel Hefe (42 g)

12 Pfefferkörner für die Augen
6-12 Zahnstocher

Zubereitung:
2 EL Robert-Sauerteig mit 125 g Weizenmehl und 125 g Wasser verrühren und über Nacht stehen lassen. 2 EL für die nächsten Brote wegnehmen (in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren) und 250 g Sauerteig-Ansatz mit dem Mehl, Wasser, Salz und Hefe zu einem Hefeteig verkneten.
Den Teig etwas gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat, und wieder zusammen schlagen.

Aus jeder Teighälfte 6 etwa gleich schwere Stücke schneiden, ca. 250 g pro Stück bei 6 Brotschale, ein walnussgroßes Stück Teig für die Nasen zurückbehalten.
Die Teiglinge rund schleifen und mit den Falten nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit den Fingerspitzen die Öhrchen aus den Teiglingen formen und die Pfefferkörner für die Augen tief ins Schweinchen drücken. Für die Nasen jeweils eine kleine Kugel aus dem übrigen Teig formen, flach drücken, (optional mit etwas Wasser) ankleben und dann einen halb durch gebrochenen Zahnstocher hinein stecken. Der Trick für die Nasenlöcher ist, die Zahnstocher mit zu backen, damit die Löcher offen bleiben, das funktioniert sehr gut!
Die Schweinchen mit einem sauberen Küchentuch abdecken und ca. 30 min gehen lassen, oder bis sie nochmals merklich größer geworden sind, dann backen. 

Dafür den Ofen auf 230°C vorheizen, die Fettpfanne einschieben und vorsichtig kochendes Wasser hinein gießen, oder mit einer Spritze und Wasser ordentlich "schwaden". Das Blech mit dem Brot einschieben, 15 min bei 230°C backen, dann den Ofen auf 190°C herunter drehen und weitere 20-30 min goldbraun backen.
Die Brote sind fertig, wenn sie hohl klingen, wenn man mit dem Finger (-nagel) daran klopft!

Die Schweinchen vom zweiten Blech, die länger gegangen sind, wurden etwas monströser, vor allem das auf dem Bild unten, das eine inverse Nase zu haben scheint. Nächstes Mal werde ich also die zweite Ladung Schweinchen erst zum Gehen aufs Blech setzen, wenn die erste Ladung im Ofen ist, statt direkt nacheinander!
Hier noch ein Bild von der Silvesterparty, mit Mulligatawny-Suppe aus "Dinner For One"und natürlich "Sherry with the soup!"

Guten Appetit und ein Schweinchen-Glückliches Neues Jahr Euch allen! Bleibt gesund und fröhlich!

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