Freitag, 12. Oktober 2018

Rosa Pavlova mit Himbeeren für Astrid

Zur Geburtstagsparty der lieben Astrid dieses Jahr hatte ich überlegt, Ediths Flamingo-Kuchen in Pavlova Form zu backen, weil Astrid Pavlova liebt und wie Edith eine Vorliebe für Flamingos hat. Den Kopf und Hals wollte ich dieses Mal aus Baisermasse wie bei den Rahmschwänen oder aus Royal Icing machen statt aus weißer Schokolade, aber wie befürchtet erwies sich das zu instabil, und so wurde es nur eine zweistöckige rosa gefärbte Himbeer-Pavlova. Am nächsten Tag war der Royal Icing Hals dann so durchgetrocknet, dass man ihn hätte verwenden können, aber ich konnte auch nicht früher anfangen...vielleicht versuch ich das ein anderes Mal nochmal ;-)
Zutaten:
1 Eiweiß
250 g Puderzucker
schwarze Lebensmittelfarbe

2x 3 Eiweiß
2x 1 Pr. Salz
2x 1 TL weißer Essig (ich hab ihn weggelassen)
2x 220 g Zucker
2x 1 P. Vanillezucker
rote Lebensmittelfarbe

600 g Schlagsahne
300 g frische Himbeeren

Zubereitung:
Als allererstes, bzw. am Vortag, den Flamingo Hals mit einer Schablone auf ein Stück Backpapier zeichnen und das Backpapier umdrehen. Das Eiweiß etwas steif schlagen und bis zur gewünschten Konsistenz Puderzucker hinzufügen.
Das Icing soll nicht so fest sein wir für Lebkuchenherzen, da es ja zu einer glatten Fläche verschmelzen soll, eher so wie für die großflächige Verzierung von Plätzchen. Das Royal Icing in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und die Flamingo-Form ausfüllen, dann das Innere ausmalen oder mit einem Teigschaber ausfüllen und glatt streichen. Mindestens 24 h trocknen lassen, je nach Dicke.
Ich habe auch versucht, das Trocknen zu beschleunigen, indem ich den ersten Versuch bei 150°C und den zweiten bei 100°C gebacken habe, was bei 150° lustige Macaron-Füße, aber leider auch Risse und Instabilität zur Folge hatte, und auch beim zweiten Versuch ging der Flamingo Hals nicht an einem Stück vom Backpapier ab. Wenn man das rechtzeitig macht, müsste es mit Lufttrocknen aber gut funktionieren, ich versuche das schon nochmal ;-) 
Beim ersten Versuch hatte ich auch zwei spiegelverkehrte Hälse gemacht, in der Hoffnung, beide zusammenkleben zu können für mehr Stabilität. Aber ich denke, wenn man einen gut durgetrockneten hat, reicht der auch. Mit der schwarzen Lebensmittelfarbe kann man dann noch einen Schnabel und ein Auge aufmalen.

Dieses Mal habe ich das Rezept für Pavlova aus dem Australischen Backbuch in zwei Teile geteilt, weil die Masse viel zu viel war für eine 20 cm Pavlova. Darum zwei Mal nacheinander: 

Den Ofen auf 150°C vorheizen und einen Kreis mit Durchmesser 20 cm auf ein Backpapier malen und das Backpapier umdrehen. Die Eier trennen, die Eiweiß mit Salz, Speisefarbe und Essig steif schlagen, dabei den Zucker und den Vanillezucker einrieseln lassen.


Die Masse mit einem Teigschaber in dem Kreis auf dem Backpapier verteilen.

Ich habe dieses Mal versucht, diese schicken Teigschaber-Streifen am Rand zu modellieren.


Die Pavlova im auf 150°C vorgeheizten Ofen ca. 30 min backen, den Ofen ausschalten und die Pavlova im Ofen auskühlen lassen, das dauert natürlich auch 1-2 h und ist zeitlich etwas unpraktisch, wenn man noch eine zweite Pavlova backen möchte, für die der Ofen dann wieder hoch heizen muss. Am Besten verteilt man die beiden Pavlovas auf zwei unterschiedliche Tage, dann trocknet auch der Hals ;-)

Zum Zusammensetzen die Sahne steif schlagen, ggf. mit Speisefarbe rosa färben und auf der Pavlova verteilen. Für den Flamingo hätte ich die Schlagsahne rosa gefärbt, und die Himbeeren auf der Pavlova nicht auf, sondern unter der Sahne verteilt, damit sich ein einheitliches Bild ergibt.

Da der Hals eh nicht wollte, habe ich die Sahne weiß gelassen, damit die Pavlova aussieht wie eine Pavlova, wenn schon nicht wie ein Flamingo ;-)
Es gab noch ein weiteres Missgeschick mit dem zweiten Boden, der aufgrund nicht näher genannter Gründe eine Delle in der Mitte hatte und dadurch ziemlich bröselte, so dass ich spontan beschloss, den eigentilch schon unteren Boden auf der Tortenplatte, mit seiner Sahne und seinen Himbeeren schon darauf verteilt, doch nach oben zu befördern.

Auf den oberen Boden habe ich dann noch Sahnetupfer gespritzt, die man unter den Himbeeren dann doch nicht mehr sah, aber ich fand, es war insgesamt dann doch ganz hübsch.
Tatsächlich habe ich nach diesem Bild noch mehr Himbeeren auf der Pavlova verteilt, weil man die Sahnetupfer eh nicht sehen konnte.
Naja, für einen Kuchen, bei dem so viel schief gelaufen ist, sieht er ja immer noch ganz okay aus ;-)

Happy Birthday nochmal, liebe Astrid!

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