Sonntag, 2. Oktober 2016

Space Shuttle Cookies

Mein Weltbester Kollege Bernd hat sich vor einiger Zeit einen coolen 3D-Drucker selbst gebaut und mir gleich mal feine (wiederum 3D-) Space Shuttle Austechförmchen gedruckt! :-) Das AutoCAD Modell gibt es wohl online. Dass ich die Förmchen bekommen habe, ist nun schon eine Weile her, aber die Förmchen und vor allem die 3D-Montage sind ein bisschen tricky, so dass ich jetzt erst den gesammelten Blogpost nach mehreren Teig-Tests schreibe. Der Teig muss die richtige Dicke haben und darf nicht zu sehr aufgehen, sonst gibts nur Shuttle-Schrott ;-) Aber wenn es funktioniert, sind die Space Shuttles doch wirklich herzallerliebst und ein Paradestück der Ingenieurs- und Handwerkskunst ;-)!
Zutaten für ca. 15 Space Shuttles:
Teig von den WingMen-Plätzchen:
110 g Butter oder Margarine
110 g Zucker
1 Ei
250 g Mehl
Kein Backpulver!

Alternativ: 
500 g Lebkuchenteig

Zubereitung:
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Bei meinen ersten Versuchen hatte ich noch etwas Backpulver im Teig, aber das ist ziemlich unpraktisch für die Space Shuttle Formen, s.u. Die Ausschnitte, die später benutzt werden, um die beiden verschiedenen Shuttle-Teile zu Montieren und den 3D-Effekt zu schaffen, sind nämlich ziemlich schmal.

Daher gab es beim ersten Montageversuch ziemlich viel Ausschuss, da beim zusammen stecken entweder das Ruder oder andere Teile abgebrochen sind :-(
Der Transfer von der Backmatte aufs Backpapier ist auch eher schlecht für die langen schmalen Teile, die sich dabei zwangsläufig verformen.
Darum bin ich dazu übergegangen, die Kekse auf dem Backpapier direkt auszurollen und auszustechen, dann muss man nur noch den Teig dazwischen entfernen und das Backpapier aufs Blech ziehen und backen, ca. 10-11 min bei 180°C.
Bei Backpulver im Teig (erster Versuch) verformen sich die Shuttles stark, aber selbst ohne Backpulver und bei Kühlung der ausgestochenen Shuttles vor dem Backen kann das passieren.
Solange die Kekse noch warm sind, kann man sie mit einem scharfen Messer nachschneiden oder vielleicht sogar nochmal mit den Ausstechern nachschneiden, aber sobald sie nicht mehr warm oder zu lange gebacken sind, brechen sie dabei schnell. 
Aus meinem ersten Versuch habe ich nur zwei funktionsfähige Space Shuttles bekommen!
Den Lebkuchenteig habe ich dann direkt auf dem Backpapier ausgestochen.
Dass das Backpapier so auch in den Zwischenräumen etwas fettig wird, macht nichts. 
Die Lebkuchen-Ausbeute war etwas besser, und parallel habe ich Vanille Törtchen gebacken, um Bernd ein Space Shuttle in hübscher Form präsentieren zu können. Dass die Kekse einen dünnen Rand haben, liegt daran, dass das 3D-gedruckte Plastik natürlich nicht so scharf und auch etwas dicker ist als Keksausstecher-Metall.
Die Törtchen bestanden aus Lebkuchenteig mit Vanillepudding-Füllung. 
Die gebackenen Lebkuchen habe ich noch warm auf dem Blech mit einem Messer nachgeschnitten, um sie zusammensetzen zu können, obwohl in dem Teig kein Backpulver war. Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass der eher weiche Lebkuchenteig auch gebacken flexibler bleibt als Mürbteig, das hat sich aber nur bedingt erfüllt.
Mein bisher letzter Versuch war das oben genannte Rezept, also Mürbteig ohne Backpulver. (manche Experten sind sowieso der Meinung, dass in Mürbteig grundsätzlich kein Backpulver rein gehört).
Die Teigdicke spielt natürlich auch eine Rolle, darum habe ich die Teige immer sehr dünn ausgerollt. Zu dünn ist aber auch nix, dann wackelt das Shuttle ;-)
Von der letzten Charge sind doch einige Shuttles was geworden, aber optimieren kann man das wahrscheinlich immer noch! 
Das war also nicht das letzte Mal, dass ich diese tollen Ausstechen benutzt habe - vielen lieben Dank, lieber Bernd :-)

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