Samstag, 3. August 2013

Stefans Chia-Triathlon-Riegel

Diese Chia-Reis-Energieriegel habe ich via Stefan (ja, schon wieder der vom Beamerkuchen) kennengelernt, der schon seit längerer Zeit eine Born-To-Run-Phase kombiniert mit einer Chia-Phase durchlebt ;-) Ich hatte von Chia schon gelegentlich im Internet gelesen, die Samen sollen fabelhaft gesund sein, voller Omega-3-Fettsäuren, gut für die Verdauung und überhaupt das Wundermittel unter den krassen barfuß Marathon-laufenden Indianern in Born To RunStefans erste Chia-Riegel fand ich trotzdem total lecker, also habe ich mich rechtzeitig für unserem großen Triathlon selbst daran versucht ;-) Die Samen sind bei uns nicht überall zu bekommen und auch ziemlich teuer, ich habe für 450g Bio-Chia 15 Euro bezahlt. Sie sind aber sehr ergiebig ;-) Das Originalrezept ist von hier, mittlerweile hat aber auch jemand eine Variante des Rezepts bei Chefkoch eingestellt. Cranberrys und Datteln hatte sich Stefan ausgedacht, und ich hatte sie extra schon mit den Zutaten für mein erstes Müsliriegel-Rezept mit eingekauft - ebenfalls nicht ganz billig...
Zutaten für 36 Riegel:
1 Liter Milch
250 g Milchreis
1 TL Salz
1 EL brauner Zucker
2 EL Honig
1 Msp. Zimt
250 g Trockenfrüchte (Datteln und Cranberrys)
4 EL Chiasamen
etwas Chiasamen zum Bestreuen

Nährwert: 90 kcal pro Stück

Zubereitung:
Die Milch aufkochen, den Milchreis, Zucker, Honig, Zimt und Salz hinzufügen. Unter gelegentlichem Umrühren bei minimaler Hitze ca. 35 min quellen lassen, bis der Reis weich ist und die Milch komplett aufgesogen hat. 
In der Zwischenzeit die Datteln und Cranberrys klein schneiden und den Backofen auf 150°C vorheizen. 

Das Trockenobst und die Chia-Samen unter den Reis mischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. 


Die Energieriegel-Masse sollte ca. 1-1,5 cm hoch sein. Die Oberfläche mit Chiasamen bestreuen und bei 150°C ca. 30 min backen. 

Den gebackenen Riesen-Riegel auf dem Backpapier vom Blech gleiten und vollständig auskühlen lassen. 
 Nach dem Begradigen der Ränder wurden es bei mir genau 36 Riegel.

Die einzelnen Riegel in Alufolie einwickeln und einfrieren oder einige Tage im Kühlschrank
aufbewahren.  Die gefrorenen Riegel kann man dann 1 - 2 Stunden vor Verzehr aus dem Gefrierschrank nehmen, dann sind sie rechtzeitig essfertig ;-)
Das Originalrezept sagt übrigens "Die Riegel sind herrlich saftig und lassen sich während der Belastung gut runter schlucken. Das ist bei anderen "Industrieriegeln" manchmal gar nicht so einfach.". Meine Triathlonjungs haben sich zwar über die Formulierung kaputt gelacht, mussten dann aber zugeben, dass die Riegel wirklich lecker waren, auch wenn wir keine bei Belastung schlucken mussten - es war ja nur eine Sprint-Distanz ;-) 
Sie haben aber auch im Biergarten danach noch geschmeckt (die Riegel, nicht die Jungs!) und unsere hervorragende Platzierung trotz 38°C beim Triathlon hängt sicher auch ein bisschen mit den Wunder-Energieriegeln zusammen ;-)


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