Sonntag, 3. November 2013

Süßes Leben in Sri Lanka – Teil2: Futtern und Füttern am Strand

Nach unserem Ausflug ins Hochland, auf den Adam's Peak und einem sehr interessanten Aufenthalt auf einer Teeplantage wollten wir natürlich erst mal an einen hübschen Strand. Colombo, die Hauptstadt von Sri Lanka, wo wir gerade wohnen, hat zwar auch einige Strände, aber das Meer ist zu dieser Jahreszeit relativ rau und natürlich ist unsere Wohnung mitten in der Stadt und nicht direkt am Strand. 
Ich denke, den hübschen Strand haben wir gefunden, nämlich in Hikkaduwa im Chaaya Tranz Hotel, wo wir zwei sehr schöne Tage verbringen durften. Dank der Vollpension hatten wir auch garkeine andere Wahl, als uns einmal quer durch die Küche Sri Lankas und die internationale Küche zu futtern, aber immerhin haben wir nicht nur gefuttert, sondern auch Riesenschildkröten gefüttert... ;-)

Das hier hätte eigentlich mein erster Eintrag sein müssen. Thambili, oder King Coconut, ist eine spezielle Trink-Kokosnuss, und das erste, was wir in Sri Lanka auf dem Weg vom Flughafen gleich nach der Landung machen, ist an einem der vielen Straßenstände anhalten und eine Thambili trinken. Hat man seine Nuss ausgetrunken, spaltet der Verkäufer sie auf Wunsch und schneidet einem eine Art Löffel von der Seite der Nuss ab, damit man das Fruchtfleisch auskratzen kann. Hier im Hotel hatte der Poolbarkeeper auf ähnliche Art und Weise eine Maus gestaltet!
Eigentlich gibt es überall in Sri Lanka frisch gepresste Säfte aus allem Obst, das das Land so bietet - Mango, Avocado, Maracuja, Papaya, Ananas... Ananas heißt auf Singhalesisch übrigens "Anasi" (und nicht "Ananasi", wie ich zur Freude der Leute hier immer gesagt habe) und ist mein Lieblingsobst! Allerdings muss man bei der Saftbestellung unbedingt dazu sagen, dass kein extra Zucker hinzugefügt werden soll, die Singhalesen kippen nämlich  sehr gerne ziemlich viel Zucker in alles vom Tee bis zum Fruchtsaft!
Seit die Autobahn von Colombo nach Galle fertiggestellt wurde, hat sich der Verkehr auf der alten Galle Road entlang der Küste um einiges verringert. Weil die Strecke sehr schön zu fahren ist und man eine hübsche Aussicht aufs Meer hat, haben wir uns trotzdem für diese Strecke nach Hikkaduwa entschieden. 
Beim Frühstücksbuffet im Hotel gab es natürlich auch sämtliche westlichen Klassiker von Pancakes über Waffeln bis Croissants, aber besonders interessant fand ich die Muffins mit karamellisierten Zwiebeln und das Bananenbrot. 
Diese Mini-Käsekuchen und -Schokokuchen waren zwar auch lecker, aber irgendwie finde ich, dass solche "Hotel-Schnittchen" immer alle gleich und ein bisschen künstlich schmecken...was mich natürlich nicht davon abgehalten hat, fast alle zu probieren, um mein Vorurteil zu bestätigen ;-) Und dazu etwas Anasi...die schmeckt hier immer genial!
Hier seht Ihr einen sehr beliebten Nachtisch, den es in Sri Lanka fast immer und überall gibt: Curd und Kithul Treacle, auch Kiripenni (Milch und Honig) genannt. Den typischen Joghurt oder Curd kann man überall in Tontöpfen kaufen, den Palmsirup gibt es meist in Flaschen. Hier seht Ihr eine besonders große Portion, die sich einer von uns extra bringen ließ ;-) 
Bei all dem Futtern haben wir aber auch an andere gedacht. Hier seht Ihr mich eine der Riesenschildkröten am Hotelstrand füttern. Sie heißt Rosie und kann im Gegensatz zu den anderen anscheinend menschliche Finger von ihren Lieblingsalgen unterscheiden ;-) 
Die Zähne sahen allerdings trotzdem ganz schön groß und scharf aus, ich hab die Algen also sicherheitshalber immer rechtzeitig losgelassen!
Hier hat sich Geetha zu Rosie hinzugesellt und wollte Ihr wohl ein paar Algen abluchsen ;-) Sind sie nicht allerliebst? ;-)

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